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Feuer in leer stehendem Wohn- und Geschäftshaus

Großeinsatz hielt Feuerwehr 20 Stunden in Atem

Das am Montagnachmittag, 13. April 2015, in Essen-Schonnebeck ausgebrochene Feuer in einem leer stehenden Wohn- und Geschäftshaus ist nach etwa 20 Stunden endlich gelöscht.


Essen - In den 20 Stunden waren zur heißen Phase bis zu 70 Einsatzkräfte aktiv, in den Nachtstunden konnte ein Teil abgezogen werden. Berufs- und Freiwillige Feuerwehr, in der Dunkelheit unterstützt durch die Beleuchtungsgruppe des Technischen Hilfswerks, waren am Einsatz beteiligt. Das Gebäude, welches um das Jahr 1900 errichtet wurde, ist massiv beschädigt, es besteht akute Einsturzgefahr. Deshalb war es den Einsatzkräften auch nicht möglich, den am gestrigen Nachmittag begonnenen Löschangriff von Innen fortzusetzen. Auch die Hitze machte den Männern arg zu schaffen und zwang sie letztlich zum Rückzug. So blieb lediglich die
Möglichkeit, über Drehleitern Wasserwerfer einzusetzen und das Feuer so einzudämmen. Trotzdem wurden die gesamte Dachkonstruktion des Hauptgebäudes und ein großer Anbau (als Jugendstilsaal bekannt), zerstört.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind noch nicht klar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Derzeit ist die Hallostraße zwischen "Drostenbusch" und "Im Natt"
gesperrt.


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