18.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Festnahme nach häuslicher Gewalt

Festnahme nach häuslicher Gewalt

Entziehung eines Säuglings verhindert

Zu einem besonderen Fall der häuslichen Gewalt wurde die Polizei am gestrigen Sonntag um 18.45 Uhr zur Evastraße im Ortsteil Bismarck gerufen.

Gelsenkirchen - Eine 29-jährige Zeugin hatte zuvor Hilfeschreie einer Frau wahrgenommen und deswegen umgehend die Polizei alarmiert. Vorausgegangen war offensichtlich ein heftiger Streit zwischen einer 40-Jährigen und einem 43-Jährigen, der beinahe dramatisch geendet hätte. Im Mittelpunkt stand dabei der gemeinsame 1½ Monate alte Säugling. Der 43-Jährige hatte die 40-jährige Frau, wie diese später den Beamten schilderte, nach einem Streitgespräch mehrfach ins Gesicht geschlagen. Außerdem hätte er versucht, der Fraudas gemeinsame Kleinkind, welches in einem Maxi-Cosi lag, zu entreißen. Erst als der Angreifer auch noch ein Messer aus der Jackentasche zog und die Frau damit massiv bedrohte, ließ diese in ihrer Verzweifelung das Kind schließlich los. Danach äußerte der Angreifer noch, das Baby mit nach Polen nehmen zu wollen, wo sich sein Wohnsitz befindet. Als die Polizei eintraf, hätte ihr der Aggressor aber das Baby dann wieder zurückgegeben. Die Polizisten nahmen den 43-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Nach seiner Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung am heutigen Morgen wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Die 40-Jährige wurde durch die Schläge leicht im Gesicht verletzt. Das Baby erlitt glücklicherweise keinen körperlichen Schaden.


Tags:
  • Polizei
  • Kriminalität
  • NRW

Copyright 2018 © Xity Online GmbH