28.02.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Familienkonzert in der Tonhalle Düsseldorf

Familienkonzert in der Tonhalle Düsseldorf

Ufokonzert mit einem waschechten Außerirdischen

Beim Familienkonzert werden alle großen und kleinen Musikfans gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern und einem waschechten Außerirdischen ein galaktisch-musikalisches Abenteuer erleben.

Düsseldorf - 1977 schickte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA zwei Raumsonden los, um das Weltall zu erforschen. Voyager 1 und 2 hatten „The Golden Records“ mit an Bord - eine Datenplatte aus Kupfer, auf der Bild- und Audio-Informationen als Botschaften an Außerirdische gespeichert sind. Dazu gehören gesprochene Grüße in 55 Sprachen, verschiedene Geräusche wie Wind, Donner und Tierlaute sowie 90 Minuten Musik, von Weltmusik über Jazz bis zur Klassik - mit Werken von u. a. Bach, Mozart und Beethoven. Die Hoffnung war, dass mit Hilfe der „Golden Records“ intelligente außerirdische Lebensformen von der Menschheit und ihrer Position im Universum erfahren könnten. Inzwischen haben die Voyager-Sonden unser Sonnensystem verlassen und kreuzen im interstellaren Raum.

Was wäre, wenn tatsächlich ein außerirdisches Wesen die „Golden Records“ entdeckt und die Koordinaten zur Erde entschlüsselt? Dann landet dieses I.O. (Interstellar Object) ganz gewiss in Düsseldorf - schließlich steht hier mit der Tonhalle doch das galaktischste Konzerthaus der Welt, das Planetarium der Musik. Am Sonntag, 16. Februar 2020, um 11.00 Uhr wird dieses Szenario durchgespielt.

Putziger Protagonist des Ufokonzerts „I.O. und die Golden Records“ ist eine Puppe, die die Puppenphilharmonie Berlin extra für das Familienkonzert angefertigt hat. Sie übernimmt die Rolle des außerirdischen Besuchers. Die Düsseldorfer Symphoniker spielen schwerpunktmäßig Orchesterstücke, die auf der Voyager-Platte verewigt sind. Im Verlauf des Konzerts geht es darum, dem I.O. die Musik der Menschen näherzubringen. Und voraussichtlich wird es dabei zu den ersten intergalaktischen Tanzeinlagen der Konzertgeschichte kommen.


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