Fahrradfreundliche Umgestaltung der Kölner Ringe

Lückenschluss „Am Trutzenberg“ und Barbarossaplatz

Die Stadt Köln hat die Arbeiten zur fahrradfreundlichen Umgestaltung der Kölner Ringe im Abschnitt des Salierrings zwischen Sachsenring und Barbarossaplatz weitgehend abgeschlossen.

Köln - Die Stadt Köln hat die Arbeiten zur fahrradfreundlichen Umgestaltung der Kölner Ringe im Abschnitt des Salierrings zwischen Sachsenring und Barbarossaplatz weitgehend abgeschlossen. In Fahrtrichtung Norden wurde die rechte der beiden Kfz-Fahrspuren in einen 2,50 Meter breiten Radfahrstreifen umgewandelt. Dazu wurde zunächst die Fahrbahndecke in einem Teilabschnitt saniert, um die neue Aufteilung der Verkehrsflächen im Anschluss durch Markierungs- und Beschilderungsarbeiten herzustellen.

Zwischen der Kfz-Fahrspur und dem Radfahrstreifen wurde dort, wo es die Fahrbahnbreite zuließ, ein 50 Zentimeter breiter Sicherheitsraum markiert. Die Möglichkeiten zum Kurzzeitparken entfielen auf dem Abschnitt gänzlich. Ersetzt wurden sie durch Ladezonen, Flächen für Bewohnerparken (Parkausweis „Pantaleonsviertel“) sowie Flächen für Fahrradabstellanlagen. Die entsprechenden Anlehnbügel werden bis Ende des Jahres montiert. Darüber hinaus wird geprüft, ob Flächen für Lastenrad-Stellplätze und Stellplätze für E-Scooter eingerichtet werden können.

Im Rahmen der Maßnahme wurde außerdem die Querung der im Radverkehrskonzept Innenstadt definierten Fahrradstraßenachse „Am Duffesbach“/„Am Weidenbach“ über die Kölner Ringe optimiert. Dabei entfiel die Fahrbeziehung für linksabbiegende Autos aus dem Duffesbach in den nördlichen Salierring gänzlich. Zur komfortableren und sichereren Querung wurden Schutz- beziehungsweise Radfahrstreifen markiert, die an die bestehenden Schutzstreifen „Am Duffesbach“ anschließen. Zudem wurden indirekte Linksabbiegemöglichkeiten und vorgezogene Aufstellflächen für den Radverkehr eingerichtet.

Es ist nun erstmals möglich, die Kölner Ringe in nördlicher Fahrtrichtung vom Rheinufer am Ubierring auf einer Strecke von rund drei Kilometern Länge auf fahrbahnseitigen Radverkehrsanlagen bis zum Rudolfplatz zurückzulegen. Zuvor bestand zwischen dem 2019 fertiggestellten Radfahrstreifen auf dem Sachsenring und dem in 2020 umgesetzten Radfahrstreifen am Barbarossaplatz für Radfahrende eine Netzlücke.

Ausblick
Parallel wird aktuell die Sperrung für den Auto-Durchgangsverkehr am Zülpicher Platz eingerichtet. Die Markierungsarbeiten an der Kreuzung Hohenstaufenring/Zülpicher Platz sind bereits umgesetzt. An der Kreuzung Roonstraße/Zülpicher Platz werden die Arbeiten ebenfalls zeitnah fertiggestellt sein. Die Kurzzeitstellplätze sind bereits in Flächen für Fahrradparken und Fußverkehr umgewandelt worden. Voraussichtlich noch in diesem Jahr plant die Verwaltung mit der Fortführung der Radverkehrsanlagen auf den nördlichen Kölner Ringen zwischen Ost-West-Achse und Hansaring für beide Fahrtrichtungen zu beginnen.

Weitere Informationen zum Radverkehrskonzept Innenstadt stehen im Internet bereit:
www.stadt-koeln.de/artikel/60927/index.html

Kosten
Die Kosten für die Umsetzung der Maßnahme betragen voraussichtlich rund 25.000 Euro für die Arbeiten an den Ampelanlagen, rund 66.000 Euro für die Sanierungsarbeiten und rund 90.000 Euro für die Markierungsarbeiten.