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Fahrradabstellanlagen werden gut angenommen

Posivitives Fazit nach Überprüfung

Eine positive Bilanz zu neu geschaffenen Fahrradabstellanlagen wurde am Montag, 3. Dezember 2018, bei einem Ortstermin auf der Cantadorstraße gezogen.

Düsseldorf - Die erste Überprüfung der Nutzung habe gezeigt, dass für die Abstellmöglichkeiten eine sehr hohe Nachfrage bestehe. Seit dem Sommer hat das Amt für Verkehrsmanagement an rund 100 Standorten in der Innenstadt mehr als 1.000 neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen.

Die Fahrradabstellanlagen gehören zur Düsseldorfer Fahrradoffensive und sind ein Zeichen für Düsseldorf als fahrradfreundliche Stadt. Bezüglich besserer und sicherer Abstellplätze gibt es hohe Forderungen an die Stadt seitens der Radfahrenden.

Fahrräder brauchen weniger Platz, verursachen weniger Lärm und keine Abgase. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung. Der Fahrradverkehr in Düsseldorf nimmt stetig zu und damit auch der Bedarf für Fahrradabstellanlagen. Die Stadt erhält viele Nachfragen und Wünsche, Fahrradstellplätze zu schaffen. Leider ist der Platz im öffentlichen Raum begrenzt. Gerade in innerstädtischen Gebieten ist es nicht immer möglich, allen Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden. In den letzten Jahrzehnten ist der Bestand an Kraftfahrzeugen massiv gewachsen. Da die Abstellmöglichkeiten für Autos im privaten Raum nicht in gleicher Zahl wachsen und viele private Garagen mit anderen Nutzungen belegt sind, hat das Abstellen privater Fahrzeuge im öffentlichen Raum ständig zugenommen. Der Platz im Straßenraum wurde für parkende Autos optimal ausgenutzt, oft zu Lasten von Fuß-/Radwegen sowie Aufenthaltsflächen.

Die Standorte, an denen aktuell neue Fahrradabstellanlagen geschaffen werden, sind oft auf Wünsche aus der Bevölkerung zurückzuführen. Die Stadt stellt Fahrradabstellanlagen zunächst dort auf, wo entsprechend Platz im Straßenraum vorhanden ist. Vorschläge von Anwohnern für Alternativen zu bestehenden Parkplätzen - auch im privaten Raum - werden vom Amt für Verkehrsmanagement gerne entgegen genommen.

Vielfach wurden für die neuen Abstellanlagen für Fahrräder Flächen gewählt, die aufgrund der guten Einsehbarkeit - zum Beispiel für Kinder und Schüler - ohnehin frei von parkenden Autos gehalten werden müssen. Es wurden aber auch einige Pkw-Stellplätze umgenutzt. Ein Autostellplatz, der meistens nur von einem Menschen genutzt wird, dient nach der Umwidmung sechs bis zehn Menschen, da auf derselben Fläche bis zu zehn Fahrräder abgestellt werden können. Im gesamten Gebiet, in dem neue Fahrradabstellanlagen angelegt wurden, sind etwa 50 Pkw-Stellplätze weggefallen. Dazu sind auch Beschwerden von Pkw-Nutzern bei der Stadt eingegangen.


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