07.12.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Fahrplanwechsel in Ingolstadt

Fahrplanwechsel in Ingolstadt

Neuerungen im Liniennetz der INVG

Zum Fahrplanwechsel am 3. Dezember 2019 gibt es einige Neuerungen bei der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft (INVG).

Ingolstadt - Die Inbetriebnahme des Bahnhofs „Ingolstadt Audi“ stellt eine strategische Stärkung des gesamten ÖPNV dar. Im Kern besteht die Perspektive, kontinuierlich Fahrgäste vom motorisierten Individualverkehr in den ÖPNV zu gewinnen. Mit Beginn des Winterfahrplans der Deutschen Bahn wird der Bahnhof Ingolstadt Audi zunächst im Stundentakt angebunden, ab Fertigstellung des erforderlichen Gleisausbaus im Bahnhof Gaimersheim ist ein durchgängiger Halbstundentakt geplant.

Der Bahnhof Ingolstadt Audi wird zur Inbetriebnahme bereits ab sofort mit den Linien 11, X11, X12, 15, 55, S4, S7, S8 und S9 umfassend angebunden. Die Hauptanbindung erfolgt durch die Linie 11, die an den Betriebstagen Montag mit Freitag im 15-Minuten-Takt, an Samstagen im 30-Minuten-Takt und an Sonn- und Feiertagen im 60-Minuten-Takt diesen Bahnhof anfährt.

Die Linie 15, Wettstetten – Etting – ZOB, bedient im 60-Minuten-Takt und die Linie 55, Böhmfeld – Ingolstadt, bedarfsorientiert den Bahnhof Ingolstadt Audi.

Die Linien S4, S7, S8, S9, X11 und X12 fahren bereits jetzt zur Haltestelle Audi Tor 9/TE, ab 3. Dezember 2019 bedienen sie auch den neuen Bahnhof „Ingolstadt Audi“. Für diese Fahrplanmaßnahmen werden jährliche Kosten von voraussichtlich 200.000 Euro entstehen.

Für die Nachtlinien wir das Angebot erweitert. Aktuell enden die Nachtlinien der INVG am Freitag und Samstag um 3:15 Uhr. Während der Tagesfahrplan der INVG am Samstag um 6:00 Uhr beginnt, ist dies an Sonn- und Feiertagen erst nach 8:00 Uhr der Fall. Vor diesem Hintergrund ist es zweckmäßig, in einem ersten Schritt die Angebotslücke in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu schließen. Das Angebot der Nachtlinien soll daher bis 7:15 Uhr weiter geführt werden und nahtlos an das Angebot der Tageslinien anschließen. Hiervon profitieren vor allem Mitarbeiter am Klinikum sowie andere schichtorientierte Angestellte wie z.B. Polizei, Feuerwehr, Senioren- und Pflegeheime. Eine Ausweitung der Nachtlinien wird auch durch die Fahrgastentwicklung der letzten Jahre unterlegt. Mit einem Plus von über 23 Prozent haben sich die Fahrgastzahlen 2019 deutlich gesteigert, zugleich entspricht dies auch dem langjährigen Trend. Für diese Fahrplanmaßnahmen werden jährliche Kosten von voraussichtlich 110.000 Euro entstehen.

Eine Fahrplanänderung gibt es auf der Linie 58. Zur Vermeidung fahrplanbedingter Schleifenfahrten mit Pausenzeiten im Neubaugebiet Friedrichshofen-West soll zum 3. Dezember der Fahrplan der Linie 58 so geändert werden, dass die Pausenzeiten am ZOB erfolgen können bzw. eine umlaufbedingte Verknüpfung mit anderen Linien erfolgen kann. Der 30-Minuten-Takt auf der Linie 58 bleibt erhalten. Die Maßnahme ist kostenneutral.

Pünktlich zum Fahrplanwechsel ist auch ein neuer Verkehrsnetzplan erschienen, eine Kombination aus herkömmlichem Stadtplan und Liniennetzplan. Das heißt: Sämtliche Linienwege und Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel sind besonders hervorgehoben. In einem gesonderten Verzeichnis finden die Nutzer außerdem alle Straßen- und Haltestellennamen in Ingolstadt. Der Plan kann kostenlos über das Kundencenter in der Mauthstraße bezogen werden.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: www.invg.de


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