Facebook will Manipulation von geposteten Medieninhalten Einhalt gebieten

Artikel waren mit fremdenfeindlichen Überschriften versehen worden

Künftig sollen auf Facebook gepostete Artikel nicht mehr mit gefälschten Überschriften versehen werden können.

Berlin - "Wir arbeiten daran, diese Funktion zu ändern", sagte eine Unternehmenssprecherin "Spiegel Online". Das soziale Netzwerk will demnach "dabei helfen, dass Medieninhalte nicht verfälscht werden".

Es geht dem Bericht zufolge um eine Funktion, mit der Betreiber von Fanpages und Gemeinschaftsseiten beim Posten von Medienberichten die Überschrift des Artikels ändern können. Dies hatte in Deutschland mehrfach zu Fälschungen geführt, mit denen zum Beispiel auch Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht wurde.

"Wir arbeiten daran, dass künftig nur noch die Fanpages der Medienhäuser ihre eigenen Links editieren können", zitierte "Spiegel Online" am Donnerstag das Unternehmen. Wann die Änderung in Kraft trete, sei nicht bekannt, hieß es in dem Bericht.

Facebook wird in Deutschland seit geraumer Zeit vorgeworfen, nicht in ausreichendem Maße einzugreifen, wenn Nutzer gegen Flüchtlinge hetzen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Unmuts hatte das Unternehmen Ende November zugesagt, schärfer gegen solche Hassbotschaften vorzugehen.

(xity, AFP)