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Europäisches Jugendcamp startet am Sonntag

29 Jugendliche aus 6 Ländern kommen nach Bocholt

Das europäische Jugendcamp der Stadt Bocholt startet am Sonntag, 14. Juli 2019, mit 29 Jugendlichen und 10 Betreuern. Kooperationspartner ist in diesem Jahr das LWL-TextilWerk Bocholt mit dem Projekt „So klingt Europa – Sounds of Bocholt!“.

Bocholt - Im Textilwerk ist derzeit die Ausstellung „Sounds of Changes“ zu sehen. Hintergrund ist die bei Jugendlichen derzeit beliebte „Geräuschejagd“, eine Art Sound-Stadtrallye, die sie mit dem Smartphone machen können.
Das LWL-Textilwerk Bocholt möchte das dort begonnene EU-Projekt „Sounds of Changes“ um die Mitarbeit von Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern ergänzen. "Wir erhoffen uns eine noch größere Vielfalt der Geräusche, da junge Menschen Geräusche oft anders wahrnehmen", so die Organisatoren des europäischen Jugendcamps.

Förderung von mehr als 22.000 Euro

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am europäischen Jugendcamp kommen aus Bocholt (Deutschland), Bocholt (Belgien), Aurillac und Arpajon-sur-Cère (Frankreich), Rossendale (Großbritannien), Akmene (Litauen) und den benachbarten Niederlanden. Dazu kommen junge Flüchtlinge aus Bocholt. Veranstaltungsort für das einwöchige Jugendcamp vom 14. bis zum 20. Juli 2019 ist das Europa-Haus Bocholt. Das europäische Programm "ERASMUS+ JUGEND IN AKTION" fördert diese Jugendbegegnung mit über 22.000 Euro.

„Geräuschejagd in Bocholt“

Neben der „Geräuschejagd“ sollen die Teilnehmenden bei diesem Projekt auch einen Einblick in den musealen Ablauf und die Archivierung von alltäglichen Dingen zu bekommen. Sie haben außerdem eine Hausaufgabe erhalten, in ihren Heimatländern zu schauen, wie vielfältig Europa klingen kann. Drei Geräusche bringen sie deshalb mit und ergänzen diese Sammlung um weitere Geräusche aus Bocholt. Die Aufgaben für die Jugendlichen werden in nationengemischten Gruppen durchgeführt. Die Camp-Sprache ist Englisch. Unterstützt wird das Camp vom Europe direct Informationszentrum Bocholt, der EWIBO und der JUNGEN UNI in Bocholt.

Spaß am klingenden Europa

Neben dem Aufnahme- und Schneideaufgaben lernen die jungen Europäer das Teambuilding im Klettergarten, im Inselbad „BAHIA“ oder rund um das Europa-Haus Bocholt kennen. „Mit diesem Projekt möchten wir nicht nur junge Europäerinnen und Europäer über eine gemeinsame Aufgabe zusammenbringen, sondern auch die beteiligten kulturellen Organisationen, Einrichtungen und Städte miteinander vernetzen“, freut sich Bocholts Partnerschaftsbeauftragte Petra Taubach. 


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