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Europa muss zu einer Sozialunion werden

Andresen in Regensburg zum Thema Sozialpolitik

Am Donnerstag, 11. April 2019, besuchte der Vizepräsident des schleswig-holsteinischen Landtags und grüne Europakandidat Rasmus Andresen Regensburg.

Regensburg - Am Nachmittag besuchte er gemeinsam mit den Regensburger Grünen die Obdachloseneinrichtung Strohhalm. Nach einem engagierten Einsatz im „Haustürwahlkampf“ diskutierte Andresen gemeinsam mit Andrea Huber, Jugendsekretärin der DGB-Jugend Ostbayern, und Anna Hopfe, politische Geschäftsführerin der Grünen Jugend Regensburg, über die Perspektiven einer europäischen Sozialpolitik.

„Die kommende Wahl ist eine Richtungwahl“, so der Grünen-Stadtvorsitzende und Bezirksrat Stefan Christoph, der Andresen zum Wahlkampf nach Regensburg eingeladen hatte. „Wir kämpfen für ein sozialeres, offeneres und demokratischeres Europa“, so Christoph. Eine ganze Generation junger Menschen sei in einem friedlichen Europa aufgewachsen, in dem nationale Grenzen eine immer geringere Rolle spielten. Derzeit werde das allerdings durch populistische und nationalistische Parteien bedroht.

„Viele junge Menschen haben das Gefühl, sie verstehen nicht, was in Brüssel passiert“, meint die politische Geschäftsführerin der Grünen Jugend Regensburg Anna Hopfe. „Dabei gibt es so viele Probleme, für die wir eine europäische Lösung brauchen: Vom Klimawandel über Jugendarbeitslosigkeit bis hin zur Kontrolle von Internetriesen wie Facebook oder Google.“ Sie plädiert dafür, dass die Europäische Union transparenter wird und näher an die Bürger*innen heranrückt.

Um den Zusammenhalt in Europa zu stärken, hält der grüne Europakandidat Rasmus Andresen vor allem die Sozialpolitik für wichtig: „Menschen, die von Armut bedroht sind, brauchen eine europäische Sozialgarantie. Die EU muss die Menschen direkt unterstützen, nicht die staatlichen Strukturen.“ Daneben plädiert der Kandidat für einen europäischen Mindestlohn, der 60 Prozent des örtlichen Durchschnittseinkommens betragen soll. „Europa darf keine reine Wirtschaftsunion bleiben, sondern muss Sozialunion werden!“ fordert Andresen.


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