24.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Erstmalig U16-Wahl vor der Krefelder Kommunalwahl

Erstmalig U16-Wahl vor der Krefelder Kommunalwahl

Krefelder Kids gehen am 16. Mai zur Wahlurne

Wenige Tage vor der anstehenden Krefelder Kommunalwahl haben noch nicht wahlberechtigte Kinder und Jugendliche von sechs bis einschließlich 15 Jahre die Gelegenheit, ihre Stimme für eine der in Krefeld antretenden Parteien abzugeben.

Krefeld - Der Jugendbeirat der Stadt Krefeld und 14 Jugendeinrichtungen des städtischen Fachbereichs Jugendhilfe veranstalten am Freitag, 14. Mai 2014, erstmals eine U16-Wahl. Hierzu haben sie insgesamt 18 Wahllokale mit Wahlkabinen und Wahlurnen im Stadtgebiet eingerichtet. "In Zusammenarbeit mit dem Wahlleiter in Krefeld haben wir einen vereinfachten Stimmzettel für die U16-Wahl entworfen. Es können nur Parteien gewählt werden“, erklärt Jürgen Weiland, Leiter des Jugendzentrums Fischeln. Nähere Informationen zur Krefelder U16-Wahl gibt es in einem Flyer, der in öffentlichen Einrichtungen ausliegt und bereits an alle Krefelder Schulen verschickt wurde, sowie auf der Internetseite www.jungeskrefeld.de. Silke Bovenschen, Mitarbeiterin im Fachbereich Jugendhilfe, gibt außerdem Auskünfte unter Telefon 02151 862376 oder auf Anfrage per E-Mail an silke.bovenschen@krefeld.de.

Nach den positiven Erfahren bei der U18-Wahl im Vorfeld der Bundestagswahl im September des vergangenen Jahres möchten die Mitarbeiter des Fachbereichs Jugendhilfe mit der U16-Wahl auch bei den jüngeren Jugendlichen ein stärkeres politisches Bewusstsein verankern und deutlich machen, welchen Wert es hat, zu wählen. "Gerade die kommunalpolitischen Themen werden in den Jugendeinrichtungen bearbeitet, weil sich die Jugendlichen damit am ehesten identifizieren können“, Jürgen Weiland. Wie bereits im vergangen Jahr richtet er neben dem Wahllokal im Jugendzentrum Fischeln an der Kölner Straße auch zwei Lokale in den benachbarten Fischelner Schulen ein. Im Rahmen der offenen Jugendarbeit werden die Ergebnisse der U16-Wahl anschließend auch in den Jugendeinrichtungen aufgearbeitet und mit den "echten“ Wahlergebnissen später verglichen. "Bei der U18-Wahl waren wir vom Ergebnis der Bundestagswahl nicht weit entfernt“, berichten Weiland und Bovenschen übereinstimmend.

"Mit einer ähnlichen Wahlbeteiligung wie bei der U18-Wahl wären wir hochglücklich“, sagt Norbert Axnick, Leiter der Abteilung Jugend. Rund 2200 Krefelder Kinder und Jugendliche, also etwas mehr als zwölf Prozent der Wahlberechtigten, hatten sich im September des vergangenen Jahres an der Jugendwahl beteiligt. Axnick ist froh, dass auch in diesem Jahr der Jugendbeirat die Aktion aktiv mit unterstützt und zwei Wahllokale an der Gesamtschule Kaiserplatz sowie in der Freiherr-vom-Stein Realschule öffnet. "Beim Jugendbeirat steht die Förderung des politischen Interesses der Jugendlichen im Vordergrund“, begründet die 18-jährige Kim Leukers als Mitglied des Jugendbeirats das Engagement ihres Gremiums. Sie hat bereits an der U18-Wahl teilgenommen und war froh über die Gelegenheit, sich dabei schon einmal mit dem Vorgang des Wählens vertraut zu machen.

Neben der Beteiligung an der U16-Wahl veranstaltet der Jugendbeirat außerdem am Mittwoch, 14. Mai 2014, von 9 bis 12 Uhr eine Podiumsdiskussion. Hierzu sind alle Schüler in die Kulturfabrik Krefeld, Dießemer Straße 13, eingeladen. An der Veranstaltung nehmen Spitzenpolitiker der Krefelder Parteien teil und beantworten Fragen des Jugendbeirates und des Publikums. Angekündigt haben sich für die CDU Mark Blondin, für die SPD Frank Meyer, für die FDP Philipp Ott, für die Grünen Anja Cäsar, Für die UWG Ralf Krings, für die Linken Stephan Hagemes, für die Piraten Peter Klein oder Michaela Sorger. Zudem informieren die Parteien an Ständen zu ihren Wahlprogrammen.


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