Erneut Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

100.000 Beschäftigte in dieser Woche beteiligt

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienstes der Länder haben sich diese Woche rund 100.000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt.

Berlin - Am Freitag legten fast 9000 Angestellte in Baden-Württemberg und Bayern die Arbeit nieder, wie die Dienstleistungewerkschaft Verdi in Berlin mitteilte. Warnstreiks gab es demnach unter anderem an Universitäten, Museen und Autobahnmeistereien. Auch angestellte Lehrer legten erneut die Arbeit nieder.

Die Tarifverhandlungen für die Länderangestellten werden am Montag und Dienstag in Potsdam fortgesetzt. Verdi fordert eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro monatlich. Angestellte Lehrkräfte sollen einen Tarifvertrag bekommen.

(xity, AFP)