16.09.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Ermittler beenden Tatortarbeit in Haus der Verdächtigen von Höxter

Ermittler beenden Tatortarbeit in Haus der Verdächtigen von Höxter

DNA-Nachweise belegen Anwesenheit von Opfern

Etwa zwei Monate nach Bekanntwerden der tödlichen Misshandlungen in einem Haus im nordrhein-westfälischen Höxter hat die Polizei die Spurensicherung vor Ort beendet.

Höxter - Dies teilten die Ermittler am Donnerstag in Bielefeld mit. Wochenlang hatten Teams aus Polizeiexperten das Grundstück abgesucht und mögliche Beweise zur Auswertung an das Landeskriminalamt (LKA) geschickt. Das Haus bleibt aber vorläufig weiter beschlagnahmt.

Nach Angaben der Beamten bestätigten DNA-Tests, dass sich die beiden verstorbenen mutmaßlichen Opfer dort aufgehalten hatten. Die Tests stützen damit die Aussage der Verdächtigen Angelika W., die nach ihrer Festnahme detaillierte Angaben zu den Taten machte.

Angelika W. und ihr Ex-Mann Wilfried W. sollen in ihrem Haus in Höxter-Bosseborn zwei Frauen im Alter von 33 und 41 Jahren so schwer misshandelt haben, dass sie starben. Darüber hinaus soll das Paar dort mindestens vier weitere Frauen misshandelt haben.

Verdächtige und Opfer lernten sich über Kontaktanzeigen kennen. Zur Aufklärung des Falls richteten Polizei und Staatsanwaltschaft eine Mordkommission mit 27 Ermittlern ein. Diese bearbeiteten inzwischen fast tausend Spuren, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

(xity, AFP)


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