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Erfolge für SC Bayer Triathleten in Grimma

Mannschaftsbronze bei der Triathlon Nachwuchs DM

Laura Voss und Anna Pauline Saßerath überzeugen mit Mannschaftsbronze bei der Triathlon Nachwuchs DM. Maximilian Saßerath verabschiedet sich mit TOP 10 Ergebnis in der 2. Bundesliga von der 1. Herrenmannschaft des SC Bayer Uerdingen.

Krefeld - Am vergangenen Wochenende stand die sächsische Kreisstadt Grimma ganz im Zeichen großen Triathlonsports. Neben dem Saisonfinale der 2. Bundesliga, traten die Jugend B, Jungend A und die Junioren zu ihren Deutschen Meisterschaften an. Für den SC Bayer 05 Uerdingen war es somit ein sportlicher Höhepunkt für die Topathleten der Triathlonabteilung.

Wie im letzten Jahr, hatten sich für die DM des Nachwuchses vom SC Bayer 05 Uerdingen Laura Voss (18), diesmal bei den Juniorinnen, und Anna Pauline Saßerath (15), als junger Jahrgang bei der Jugend A, für die Teilnahme an den Titelkämpfen qualifiziert.

Geschwommen wurde in dem aufgestauten Flüsschen Mulde – 375m gegen die Strömung und 375m wieder zurück. 22 Juniorinnen stürzten sich pünktlich um 16:10 Uhr in die mit 23°C angenehm temperierten Fluten und bereits nach gut 10:20 Minuten war die Erste bereits wieder zurück in der Wechselzone.

Laura konnte als 17. (11:17min) gerade noch Anschluss an die zweite Radgruppe herstellen - nicht zuletzt durch die sechstbeste Radzeit konnte sie dann aber als Zwölfte auf die Laufstrecke wechseln. Auf Grund ihrer guten Renneinteilung, hatte sie sich noch genügend Körner aufgespart und verteidigte routiniert ihren Platz über die abschließenden 5km und kam damit in einer Zeit von 1:08:08 Std. als beste Juniorin aus NRW ins Ziel.

Leider platzte die NRW-Mannschaft durch das kreislaufbedingte Aussteigen einer Mannschaftskollegin.

Pauline fand sich dann um 17:00Uhr mit 43 Mitstreiterinnen der Jahrgänge 97 und 98 zum Start ein und selbstverständlich galt auch hier auf Grund der hohen Wassertemperatur Neoprenverbot. Trotzdem erkämpfte sie sich eine gute Position und verließ nach 11:18 Min als 22. das Wasser. Durch einen gewohnt schnellen Wechsel konnte Pauline gemeinsam mit weiteren 13 Athletinnen die Verfolgung der 1. Radgruppe aufnehmen. Leider mussten aber mit jeder Radrunde immer mehr Athletinnen dem Tempo und der Hitze Tribut zollen und abreißen lassen. Letztendlich arbeitete sie alleine mit einer Mitstreiterin aus Bandenburg im Wechsel, um den Abstand nach vorne nicht zu groß werden zu lassen und sich für das abschließende Laufen genug Polster vor der nächsten Gruppe herauszufahren.

Als Zwölfte wechselte sie in die Laufschuhe und jetzt sollte sich zeigen, ob Pauline nicht zuviel bei der Führungsarbeit investiert hatte. Aber entgegen der Befürchtungen der mitgereisten Fans, kam sie mit den hochsommerlichen Bedingungen besser als gedacht zurecht und in persönlicher Bestzeit (21:08Min) über die 5km finishte sie letztendlich auf dem 13. Platz als zweitbeste NRW-Athletin der weiblichen Jugend A einen ihrer besten Wettkämpfe überhaupt in 1:09:33 Std.

Gemeinsam mit Lina Völker (6.) aus Stadtlohn und Lisa Rose (18.) aus Witten konnte Pauline sich ganz besonders über die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung freuen – leider sollte es die einzige Medaille für NRW bei der Jugend A und den Junioren bleiben.

Für das Finale der 2. Bundesliga Nord hatte sich der Veranstalter ein besonderes Wettkampfformat ausgedacht. Am Samstagabend wurde zur Ermittlung der Startzeiten für Sonntag ein Prolog (3 Radrunden und 2 Laufrunden) mit Start von der Rampe am Marktplatz ausgetragen, bei dem die Athleten in 15 sec. Abständen auf die Strecke geschickt wurden. Für den Jagdstart eines ganz normaler Sprints am Sonntagmittag ergaben sich dadurch schon bis zu 8:21 Min Abstand vom Ersten bis zum Letzten. Mit Plätzen 25 (Cornelis Scheltinga), 29 (Sebastian Eggert), 39 (Maximilian Saßerath), 44 (Marius Güths) und 58 (Peter Krins) hielten die fünf SC Bayer Triathleten noch alles offen, waren aber trotzdem nicht ganz zufrieden.

Am 20. Juli 2014 konnte sich insbesondere Max Saßerath durch die Tagesgesamtbestzeit aller Athleten, bei der vor allem die dritte Schwimm- und beste Radzeit der Grundstein war, deutlich steigern und bis auf den 10. Platz vorschieben, was zugleich sein wohl bestes Bundesligarennen war. Gemeinsam mit Cornelis (24. Platz), Sebastian (46) und Peter (68) belegte er mit der Mannschaft den 9. Rang, was letztendlich ein Abrutschen auf den 6. Platz in der Abschusstabelle zur Folge hatte und damit leider das Saisonziel Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga knapp verpasst wurde.

Dadurch war dies wohl das letzte Ligarennen von Max Saßerath für seinen langjährigen Heimatverein SC Bayer 05 Uerdingen. Auf Grund der besseren sportlichen Perspektive mit kürzeren Reisewegen wird der 20-jährige Physikstudent ab der nächsten Saison in der 1. Baden-Württemberg-Liga für den SV Nikar in seinem Studienort Heidelberg an den Start gehen. Davon unberührt wird sicher der Kontakt zu den langjährigen Trainings- und Wettkampfkollegen weiter aufrecht erhalten bleiben.


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