Ein Toter und sechs Schwerverletzte auf der A7

Teil von neuer Autobahnbrücke stürzt auf Arbeiter

Beim teilweisen Einsturz einer neuen Autobahnbrücke an der Autobahn A7 ist mindestens ein Bauarbeiter getötet worden.

Unterfranken - Sechs weitere Arbeiter kamen schwer verletzt in Krankenhäuser, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken an der Unfallstelle nahe Werneck sagte. Dazu gebe es noch weitere leicht Verletzte, wieviele sei noch unklar.

Es müsse noch geprüft werden, ob unter den auf eine Landstraße gestürzten Trümmerteilen noch weitere Menschen verschüttet liegen, sagte der Sprecher. Die Arbeiten dazu liefen auf Hochtouren. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sicherte eine sorgfältige Aufklärung der Unfallursache zu.

Herrmann entsandte seinen Innen-Staatssekretär an die Unfallstelle. Der zur Innenministerkonferenz ins Saarland gereiste Minister gab die Zahl der Toten in einer Erklärung zunächst mit zwei an. Sein Sprecher sagte aber der Nachrichtenagentur AFP, die Zahlen seien wohl doch noch unklar; er verwies auf die Bestätigung nur eines Toten durch die Polizei.

Den Angaben zufolge brach von der im Bau befindlichen neuen Talbrücke Schraudenbach südlich des Autobahnkreuzes Schweinfurt-Werneck ein etwa vierzig Meter langes Segment aus ungeklärter Ursache ab. Dieses sei dann etwa 20 Meter in die Tiefe gefallen und habe eine Gruppe Bauarbeiter getroffen.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte zum Unfallort aus, darunter eine Vielzahl von Krankenwagen und auch mehrere Hubschrauber. Die Rettungskräfte versuchten festzustellen, ob sich unter den auf die Landstraße gestürzten Trümmerteilen noch weitere Menschen befinden.

(xity, AFP)