Ein Toter und drei Verletzte durch Kohlenmonoxid auf bayerischem Campingplatz

Gasbetriebener Heizstrahler in luftdicht versiegeltem Vorzelt löst Unglück aus

Bei einem Kohlenmonoxid-Unfall auf einem Campingplatz in Bayern hat es einen Toten und drei Verletzte gegeben. Laut Polizei hielten sich die vier Betroffenen in einem Wohnwagen mit Vorzelt auf, in dem ein mit Gas betriebener Heizstrahler stand.

Bei einem Kohlenmonoxid-Unfall auf einem Campingplatz im bayerischen Viechtach hat es einen Toten und drei Verletzte gegeben. Wie die Polizei in Straubing am Samstagabend mitteilte, hielten sich die vier Betroffenen am Samstagnachmittag in einem Wohnwagen mit Vorzelt auf, in dem ein mit Gas betriebener Heizstrahler stand. Ein 74-Jähriger kam ums Leben.

Nach Angaben der Polizei war dem Mann übel geworden, worauf er das praktisch luftdicht verschlossene Vorzelt verließ. Dort brach er zusammen und starb trotz der Wiederbelebungsversuche durch die alarmierten Rettungskräfte. Die drei anderen Beteiligten wurden durch den Kontakt mit dem hochgiftigen farb- und geruchslosen Gas schwer verletzt und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Laut Polizei hatte sich in dem praktisch versiegelten Zelt mit der Zeit Kohlenmonoxid angesammelt, das von dem Heizstrahler und aus der Atemluft der Anwesenden stammte. Die genaueren Abläufe des Unglücks werden nun von der Kriminalpolizei ermittelt.

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