19.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Ein Quartett im Henkel-Preis der Diana

Ein Quartett im Henkel-Preis der Diana

Markus Klug ist "Mann der Stunde" im Galoppsport

Der Kölner Trainer Markus Klug ist derzeit der "Mann der Stunde" im deutschen Galopprennsport. Auch für das "Stuten-Derby", den Henkel-Preis der Diana am 3. August in Düsseldorf, fühlt er sich bestens gerüstet.

Düsseldorf - Die letzte Stute, die auf den Diana-Zug aufgesprungen ist, ist die drei Jahre alte "Papagena Star“, die am Dienstag, den 8. Juli, in Hamburg den mit 55.000 Euro dotierten "Hamburger Stutenpreis“ gewinnen konnte. Andreas Helfenbein saß im Sattel der Siegerin, die der Kölnerin Dr. Alexandra Margarete Renz gehört. "Papagena Star“ war zuvor Vierte im Diana-Trial in Berlin-Hoppegarten. "Natürlich läuft sie jetzt in Düsseldorf“, sagte Klug nach dem Rennen. "Aber da müssen wir einen anderen Jockey verpflichten.“ Denn Andreas Helfenbein wird in seiner Position als Stalljockey des in der Uckermark liegenden Gestüts Görlsdorf aller Voraussicht die Stute "Wunder“ reiten. Diese ist bei drei Starts noch ungeschlagen und hat vergangene Woche in Frankreich ein größeres Rennen gewonnen. "Ich gehe davon aus, dass ich auf ‚Wunder‘ sitze“, so Helfenbein. "Mein Vertrag als Jockey bei Görlsdorf ist unverändert gültig.“ Am Sonntag hatte auf dem Derbysieger "Sea The Moon“, der ebenfalls dem Gestüt Görlsdorf gehört, allerdings der französische Spitzenjockey Christophe Soumillon gesessen.
Das dritte Klug-Pferd im Henkel-Preis der Diana wird Gestüt Röttgens "Weltmacht“ sein. Sie startete im Deutschen Derby gegen die Hengste, landete im 18-köpfigen Feld auf Rang elf. "Wenn sie alles gut überstanden hat, wird sie in Düsseldorf antreten“, erklärte der 38-jährige Klug, der mit "World’s Dream“ Dritte im BMW Preis Düsseldorf geworden ist und möglicherweise noch eine vierte Kandidatin für den Stuten-Klassiker hat. "Eigentlich ist es ungewöhnlich, Pferde aus dem eigenen Stall gegeneinander antreten zu lassen“, sagt der Trainer. "Aber der Henkel-Preis der Diana ist ein besonderes Rennen, da geht es um eine halbe Million Euro Preisgeld. Da wollen natürlich alle laufen.“
Mit 40 Siegen führt Klug, der auf der privaten Anlage des Gestüts Röttgen in Köln-Heumar arbeitet, die Statistik der deutschen Trainer mit großem Vorsprung an. Zweiter ist der amtierende Champion Peter Schiergen mit 29 Siegen. Mit Gestüt Ittlingens "Longina“ hat Schiergen allerdings ein ganz heißes Eisen für das Rennen im Stall. Sie hat den Diana-Trial in Hoppegarten gewonnen, das Derby aber ausgelassen. Nun soll sie gezielt auf das "Rennen der Rennen“ in Düsseldorf vorbereitet werden.
Am kommenden Sonntag wird in Hannover noch ein 2000-m-Rennen mit einigen Diana-Aspirantinnen ausgetragen – ein "finaler Test“ zumindest in Deutschland für das Highlight der Grafenberger Rennsaison am 3. August.

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