16.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Ehrenamt gewürdigt

Ehrenamt gewürdigt

OB Andreas Starke verleiht vier Ehrenzeichen

OB Andreas Starke verleiht vier Bambergern Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Bamberg - Elisabeth Henninger-Ouhib, Anna Schubert, Werner Hottelmann und Joseph Kropf sind für ihre langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet worden. Das Ehrenzeichen übergab Oberbürgermeister Andreas Starke am Mittwoch, 7. November 2018, im Rokokosaal des Alten Rathauses.

„Nur Menschen wie Ihnen ist es zu verdanken, dass unsere Gesellschaft funktioniert und das Leben lebenswert macht. Daher möchte ich Ihnen unser aller Dank für Ihr Ehrenamt aussprechen“, erklärte Starke.

Elisabeth Henninger-Ouhib setzt sich seit 20 Jahren für Trauernde ein. Mit ihrer Hospizkollegin Anna Schubert entwickelte sie ein eigenes Konzept zur Trauerarbeit im Hospizverein Bamberg. Es folgte ein erstes Angebot für Menschen, die ihren Partner verloren haben. Daraus entstand eine ganze Palette von praktischer Unterstützung und professioneller Hilfe für Hinterbliebene, angeboten vom Hospizverein. Darüber hinaus engagiert sich Elisabeth Henninger-Ouhib bei der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden und in der Fortbildung von Hospizmitarbeitern.
Anna Schubert ist seit 1999 Mitglied des Hospizvereins Bamberg und hat seitdem 13 Trauergruppen für Menschen, die ihren Partner verloren haben, geleitet. In der „Trauersprechstunde“ berät sie Betroffene beziehungsweise Menschen, die im Umgang mit Trauernden Unterstützung suchen. Ein weiteres Angebot richtet sich an trauernde Kinder und Jugendliche. 2011 startete Anna Schubert zudem das „Trauer-Café“, ein offener, monatlicher Treff für Trauernde, der sich großer Nachfrage erfreut.

Joseph Kropf ist mit Leib und Seele Schiffer und Fischer in Bamberg und eng der „Unteren Schiffer- und Fischerzunft Bamberg“ verbunden. Dort ist er seit mehr als 40 Jahren in einer Vorstandsposition tätig. Seinem Einsatz ist die Einrichtung einer Zunftstube zu verdanken, ein Zentrum, das nicht nur während der Sandkerwa gerne von den Mitgliedern angenommen wird. Es gelingt ihm auch, die Jugend für das Zunftleben mit seinen vielen Facetten wie zum Beispiel Fischbesatz und Erlernen der Handwerkskunst zu begeistern. Den Fans des Fischerstechens ist Joseph Kropf ein Begriff. Es gelang ihm unter anderem, neun Mal den Titel in Bamberg zu holen.

Werner Hottelmann gilt als Urgestein der Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg und ist seit der Gründung des Vereins 1968 aktives Mitglied, unter anderem in den Jahren 1987 bis 1993 als Vorsitzender. „Als Gründungsmitglied haben sie dazu beigetragen, dass sich die Schutzgemeinschaft in den vergangenen 50 Jahren als feste Größe in Bamberg etabliert hat“, lobte der Oberbürgermeister. Die Schutzgemeinschaft tritt für die Erhaltung und die Pflege von Bambergs Altstadt ein und will das Bewusstsein für die historische Umgebung schärfen.


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