Ehepaar nach Verzehr giftiger Wildbeeren von Berg im Allgäu gerettet

Wanderer leiden an Halluzinationen - Womöglich Tollkirschen gegessen

Nach dem Verzehr giftiger Wildbeeren ist ein unter Halluzinationen und Schwindel leidendes Ehepaar in den Allgäuer Alpen von einem mehr als 1200 Meter hohen Berg gerettet worden. Andere Wanderer entdeckten die Ausflügler und wählten den Notruf.

Nach dem Verzehr giftiger Wildbeeren ist ein unter Halluzinationen und Schwindel leidendes Ehepaar in den Allgäuer Alpen von einem mehr als 1200 Meter hohen Berg gerettet worden. Die beiden unter massiven gesundheitlichen Problemen leidenden Wanderer im Alter von 53 und 56 Jahren seien von anderen Ausflüglern entdeckt worden, teilte die Polizei am Mittwoch im bayerischen Kempten mit. Diese wählten den Notruf.

Der Vorfall ereignete sich demnach am Dienstag am Falkenstein bei der Gemeinde Pfronten. Rettungskräfte der Bergwacht nahmen die Eheleute auf, ein Rettungswagen brachte sie zur Behandlung in eine Spezialklinik. Nach Angaben der Polizei hatten sie Beeren von einem Strauch gegessen. Aufgrund eines Fotos des Strauchs bestand der Verdacht, dass es Tollkirschen gewesen sein könnten.

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