Ego-Shooter in Real Life

'Hardcore' verbindet die Film- und Spielewelt

Auch an diesem Donnerstag laufen in den deutschen Kinos wieder einige interessante Popcorn-Premieren über die Leinwand. Unsere drei heißesten Kandidaten für das Prädikat "Film der Woche" haben wir für euch zusammen gestellt.

Düsseldorf - Neben der Tragikomödie 'The Lady In The Van' und der Realverfilmung des Disney-Klassikers 'The Jungle Book', hat uns der Actionfilm 'Hardcore' in dieser Woche am meisten überzeugt. Hier die Neustarts im Überblick:

Hardcore

Nachdem Henry mit vermeintlicher Amnesie in einem fliegenden Labor-Hubschrauber aufwacht, werden ihm erst einmal fehlende Gliedmaßen angeschraubt. Kurz darauf wird seine Ehefrau Estelle (Haley Bennett) vom stereotyp-bösen Söldnerboss Akan (Danila Kozlovsky) entführt, und die große Ballerei im Moskau der Zukunft beginnt. Henry, aus dessen Perspektive man hektisch das Geschehen beobachtet, knallt alle ab, die ihm zu nahe kommen. Viel mehr außer wildwestartige Schießwut passiert im First-Person-Shooter "Hardcore" aber nicht.

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The Jungle Book

Von manchen Kulturgütern der Popwelt sollte man einfach die Finger lassen. "Das Dschungelbuch", Disneys 19. abendfüllender Trickfilm aus dem Jahr 1967, genießt vor allem in Deutschland einen unvergleichlichen Status als einer der besten seiner Art. Trotz längst veränderter Sehgewohnheiten zaubern gerade die Lieder immer wieder neuen Generationen ein Lächeln ins Gesicht. Dass Disney aber Spaß daran hat, seine alten Klassiker wie etwa all die Grimmschen Märchen real zu verfilmen, ist bekannt. Und nun traut man sich eben an "Das Dschungelbuch". Ewig sollte man sich mit den Bauchschmerzen aufgrund dieser Entscheidung nicht plagen: "The Jungle Book", so auch der deutsche Titel, zieht als Trick-Feuerwerk mit dezent anders gesetzten Schwerpunkten und Figurzeichnungen in seinen Bann.

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The Lady in the Van

"Ich wollte drei Monate in ihrer Auffahrt stehen, daraus sind dann 15 Jahre geworden", sagt die Obdachlose Mary Shepherd (Maggie Smith) zu dem Autor Alan Bennett (Alex Jennings). Die ehrwürdige Nachbarschaft vom Londoner Stadtteil Camden Town ist anfangs auch gar nicht begeistert, als die verwahrloste Dame mit ihrem Auto auftaucht, wegschicken will sie aber niemand. Schließlich nimmt sich Mister Bennett der "Lady in the Van" an und profitiert vor allem selbst von der Bekanntschaft mit der skurrilen Alten. Die zweifache Oscar-Preisträgerin Maggie Smith macht den Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, zu einem Fest für alle, deren Anglophilie weit über die Royals und Manchester United hinausgeht. Britischer Humor in seiner schönsten Form.

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