16.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Ebola-Patient hat Hamburger Klinik verlassen

Ebola-Patient hat Hamburger Klinik verlassen

Mann nach fünfwöchiger Behandlung geheilt

Der vor fünf Wochen mit Ebola nach Hamburg gebrachte WHO-Mitarbeiter hat das Uniklinikum UKE wieder verlassen.

Hamburg - Wie die Klinik mitteilte, kann der Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun in seine Heimat zurückkehren. "Es geht ihm gut und er ist schon seit vielen Tagen nicht mehr infektiös", hieß es in der Erklärung. Der Mann war für die WHO als Arzt tätig. Er stammt nach Angaben der Organisation aus dem Senegal und hatte sich in Sierra Leone mit Ebola angesteckt.

Das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) ist eines von neun deutschen Spezialbehandlungszentren, die Patienten mit hochansteckenden gefährlichen Krankheiten wie Ebola versorgen können. Sie verfügen über speziell geschultes Personal sowie Isolierstationen. Dort sorgen Dekontaminationsschleusen, permanenter Unterdruck sowie spezielle Luftfilter dafür, dass keine Erreger nach außen gelangen. Es sei gelungen, den Patienten "mit modernen intensivmedizinischen Methoden durch die sehr schwere Erkrankung hindurchzuführen", teilte die Klinik mit.

Ein zweiter Ebola-Patient war in der Nacht zum Freitag in das Universitätsklinikum Frankfurt am Main aufgenommen worden. Laut Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) handelt es sich um einen Mitarbeiter einer italienischen Hilfsorganisation, der aus Uganda stammt und sich als Arzt ebenfalls in Sierra Leone bei der Versorgung von Ebola-Erkrankten selbst mit dem Virus infizierte. In Westafrika wütet seit Monaten eine Ebola-Epidemie, der schon mehr als 3300 Menschen zum Opfer gefallen sind.

(xity, AFP)


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