21.07.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Durchsuchung auf Gehöft in Meerbusch

Durchsuchung auf Gehöft in Meerbusch

Polizei hebt "Messi-Lager" aus

Bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz auf einem Meerbuscher Bauernhof, stießen die Beamten der Neusser Polizei gestern auf ein regelrechtes "Messi-Lager".

Düsseldorf - Der 45-jährige Beschuldigte hatte Unmengen von Unrat und Militaria auf dem etwa 3000 Quadratmeter großen Gelände gehortet. Die Maßnahmen werden noch mehrere Tage andauern. Die Einsatzleitung und Koordinierung hat die Düsseldorfer Polizei übernommen. Die Ermittlungen der Neusser und der Düsseldorfer Kriminalpolizei unter Leitung der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft dauern an.
Die Maßnahmen gestalten sich wegen der chaotischen Gegebenheiten vor Ort als schwierig und langwierig. Neben Tonnen von Schrott, Plastikmüll, Werkzeugen, Fahrzeugteilen und Kleidungsstücken lagern auf dem Gelände auch Weltkriegs-Devotionalien. Die Mitarbeiter der Stadt und des Umweltamtes arbeiten sich sukzessive mit Unterstützung der Polizei durch die "Müllberge". Ob sich unter den sichergestellten Gegenständen auch strafrechtlich relevante befinden, müssen weitere Untersuchungen durch Sachverständige ergeben. Die Ermittlungen dauern an. Der 45-jährige Bewohner lässt sich anwaltlich vertreten.
Parallel wurden gestern durch die Polizei in Teltow (Brandenburg) bei einem 46-Jährigen entsprechende Durchsuchungsmaßnahmen mit demselben Anfangsverdacht durchgeführt. Der 46-Jährige hatte sich früher ebenfalls auf dem Meerbuscher Gehöft aufgehalten und Bezüge zu dem 45 Jahre alten Neusser.

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