Düsseldorf: Mann flüchtet vor Verkehrskontrolle

21-Jähriger rammt stehenden Streifenwagen

Ein 21-Jähriger aus Düsseldorf flüchtete am Montag, 31. Mai 2021, vor einem zivilen Streifenwagen der Autobahnpolizeiwache Mülheim durch das Stadtgebiet von Rath und Unterrath.

Düsseldorf - Das zivile Streifenteam wollte den Audi A6 und seinen Fahrzeugführer, der mit hoher Geschwindigkeit auf dem nördlichen Zubringer unterwegs war, anhalten und kontrollieren. An der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath verließ der Fahrer im letzten Moment die Autobahn ins Stadtgebiet.

Der Mann ignorierte alle Anhaltezeichen, überholte andere Fahrzeuge rechts und fuhr über mehrere rote Ampeln. In der Sackgasse Wilseder Weg hielt er sein Fahrzeug an. Als die Beamten auf den stehenden Audi zugingen, startete der 21-Jährige den Wagen, rammte den stehenden Streifenwagen, um wieder in Richtung A52 zu flüchten. Auf einem Parkplatz am Vogelsanger Weg stellte er sein Fahrzeug schließlich ab und flüchtete zu Fuß.

Im Rahmen der Fahndung entdeckten Unterstützungskräfte den Mann versteckt zwischen geparkten Fahrzeugen und nahmen ihn fest. In seiner ersten Einlassung gab er den Konsum von Betäubungsmitteln zu. Nach einem Drogenvortest wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war der 21-Jährige ebenfalls nicht.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Düsseldorf sicherte die Unfallspuren. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 10.000 Euro. Den polizeibekannten Düsseldorfer erwartet nun ein Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht.