Düsseldorf: Dank für bürgerschaftliches Engagement

Ehrenamts- und Jubiläums-Ehrenamtskarten übergeben

Als Anerkennung für ihr Engagement hat OB Dr. Stephan Keller Ehrenamtskarten und Jubiläums-Ehrenamtskarten an 24 bürgerschaftlich Engagierte am Mittwoch, 11. Mai 2022, im Rathaus übergeben.

Düsseldorf - Seit dem Jahr 2015 vergibt die Landeshauptstadt Düsseldorf die NRW-Ehrenamtskarte - weit über 3.000 engagierte Bürgerinnen und Bürger sind im Besitz dieser Karte, die als sichtbares Zeichen der Anerkennung für den freiwilligen Einsatz gilt. Aktuell hat das Land die Jubiläums-Ehrenamtskarte aufgelegt: Sie wird an Menschen vergeben, die 25 Jahre und länger in ihrem Ehrenamt tätig sind. Diese Karte gilt auf Lebenszeit.

Zur Einführung der Karte und als gleichzeitigen Startschuss in ein "normales" Schützenjahr hat Oberbürgermeister Dr. Keller die Jubiläums-Ehrenamtskarten an 14 Mitglieder des St. Sebastianus-Schützenvereins Düsseldorf-Bilk e.V. überreicht. Dieser hatte als erster Schützenverein Düsseldorfs die Ehrenamtskarte für seine aktiven Mitglieder beantragt. Weitere Jubiläums-Ehrenamtskarten erhielten der Vorstand der Interessengemeinschaft der Düsseldorfer Schützen (IGDS) mit deren Vorsitzender Britta Damm an der Spitze. Darüber hinaus erhielten 14 Personen eine Ehrenamtskarte.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Sie setzen sich  - zum Teil seit über einem Vierteljahrhundert - unentgeltlich für das Gemeinwohl ein. Dies ist nicht selbstverständlich. Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement festigen den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und verdienen unsere Unterstützung und Anerkennung. Die Jubiläums-Ehrenamtskarten sind ein kleiner Beitrag dazu."

Die Vereine des Sommerbrauchtums sind - was vielen nicht bewusst ist - auch karitativ tätig. Sie sammeln beispielsweise Spenden für soziale Einrichtungen in ihren Stadtbezirken und kümmern sich um ältere Mitglieder und deren Familien. Gerade in Pandemiezeiten haben sich die Schützen engagiert, Nachbarschafts sowie Einkaufshilfen organisiert und den Kontakt zu ihren Mitgliedern nicht abbrechen lassen. Auch wenn zwei Jahre keine Schützenfest möglich waren, haben sie mit ihren alternativen Formaten ein wenig Farbe und  Zuversicht in den Stadtteil getragen.