Düsseldorfer Praktikumsbörse verbessert Service

Jugendliche können einfacher Praktika finden

Die Düsseldorfer Praktikumsbörse erleichtert es Jugendlichen jetzt noch schneller zu einem Praktikum zu kommen.

Düsseldorf - Nach einem Relaunch können Arbeitgeber und Jugendliche unter www.deinschulpraktikum.de jetzt noch einfacher für ein Praktikum zusammenfinden. Arbeitgeber aus Düsseldorf und Umgebung haben die Möglichkeit, kostenfrei und unverbindlich ein individuelles Praktikumsangebot einzustellen. Die Bewerbung durch die Schülerinnen und Schüler kann dann direkt an die angegebene Ansprechperson oder über das Portal erfolgen.

Auf der neuen Website gibt es Serviceangebote für alle Beteiligten - Unternehmen, Schülerinnen und Schüler, Schulen und Eltern finden Informationen zur Gestaltung des Schülerpraktikums, Versicherungsschutz, Unterrichtsmaterial oder Tipps zur gezielten Suche und Bewerbung.

Praktika bieten viele Vorteile: Schülerinnen und Schüler erhalten einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag und lernen die Anforderungen in einem Beruf aus erster Hand kennen. Diese Praxiserfahrungen leisten einen grundlegenden Beitrag zu einer reflektierten Ausbildungs- oder Studienentscheidung. Auch Arbeitgeber können über ein Praktikum schon frühzeitig Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen und Jugendliche für ihren Beruf und ihr Unternehmen begeistern. Sie lernen die Jugendlichen und ihre Fähigkeiten besser kennen und geben ihnen einen realistischen Einblick in die Tätigkeiten und Anforderungen in ihrem Beruf - nicht selten mündet dies in einen späteren Ausbildungsvertrag.

Dirk Werner, Experte für Fachkräftesicherung beim Institut der Deutschen Wirtschaft: "Wir brauchen diesen Weg der Berufsorientierung und der Brücke von der Schule in die Ausbildung, um jungen Menschen Erfahrungen vermitteln zu können, die sie oft in ihrer eigenen Lebenswelt gar nicht mehr vorfinden. Eine aktuelle Studie von uns zeigt, wie wichtig es ist, einen Beruf selbst erleben zu können. Wenn es zum Beispiel keinen Handwerker im Familien- oder Bekanntenkreis gibt, den ich mal persönlich fragen kann, dann bewerben sich junge Menschen auch nicht für eine Ausbildung im Handwerk. Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen."