Düsseldorfer Krisenstab setzt Maßnahmen um

Verweil- und Alkoholverbot in der Altstadt kommt

Ab dem kommenden Wochenende gilt im öffentlichen Raum der Düsseldorfer Altstadt ein Verweil- und Alkoholkonsumverbot.

Düsseldorf - Der Krisenstab der Landeshauptstadtstadt Düsseldorf hat sich der Empfehlung der Polizei Düsseldorf und der DEHOGA Nordrhein angeschlossen und ein Verweil- und Alkoholkonsumverbot in den Abend- und Nachtstunden für den öffentlichen Raum in der Düsseldorfer Altstadt und die Rheinuferpromenade beschlossen, das ab dem kommenden Wochenende für zunächst zwei Wochen gilt.

Nach der neuen Regelung gilt voraussichtlich ab kommenden Freitag bis zum 11. Juni 2021 Folgendes:

- Auf öffentlichen Straßen und Wegen innerhalb des Gebiets analog der Maskenpflicht für die Altstadt und das Rheinufer ist das Verweilen untersagt. Dies gilt an Freitagen, Samstagen, Sonntagen und am Tag vor Feiertagen jeweils von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr des Folgetages, an den sonstigen Wochentagen von 20:00 Uhr bis 1:00 Uhr des Folgetages. Ausgenommen sind Warteschlangen vor Einzelhandelsgeschäften, Gastronomiebetrieben und sonstigen geöffneten Einrichtungen.

- Auf öffentlichen Straßen und Wegen innerhalb des Gebiets analog der Maskenpflicht für die Altstadt und das Rheinufer ist der Verzehr alkoholischer Getränke untersagt. Dies gilt an Freitagen, Samstagen, Sonntagen und am Tag vor Feiertagen jeweils von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr des Folgetages und an den sonstigen Wochentagen von 20:00 Uhr bis 1:00 Uhr des Folgetages.

Die Abstimmung mit dem MAGS erfolgt derzeit.

Bereits am Dienstag, 25. Mai 2021, hatten sich Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Ordnungsdezernent Christian Zaum mit Polizeipräsident Norbert Wesseler und Thorsten Fleiß, Leiter der Polizeiinspektion Mitte, sowie Giuseppe Saitta, Thomas Kolaric und Dino Cesljas als Vertreter der DEHOGA Nordrhein getroffen.

Für das nun beschlossene abendliche Verweil- und Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum in der Altstadt und der Rheinuferpromenade hatte sich auch die Polizei in dem Gespräch nochmals stark gemacht und auch die Gastronomen befürwortet. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Polizeipräsident Norbert Wesseler waren sich zudem einig, dass die besondere Situation der Landeshauptstadt eine verstärkte Präsenz von Einsatzkräften erfordert.

Für die Königsallee, die auch unabhängig von der Corona-Pandemie immer wieder von der Autoposer-Szene stark frequentiert wird, wurde dort bereits beschlossen, die Straße freitags, samstags und in Nächten vor Feiertagen generell und sonst anlassbezogen für den nächtlichen Autoverkehr zu sperren.