Düsseldorfer Eine-Welt-Tage starten heute

Einblick in Leben und Kultur anderer Länder

Auch in diesem Jahr wartet wieder ein buntes und vielfältiges Programm auf die Besucherinnen und Besucher der 37. Düsseldorfer Eine-Welt-Tage.

Düsseldorf - Die zweiten Eine-Welt-Tage unter Pandemie-Bedingungen beginnen am Samstag, 31. Juli 2021, auf dem Gustaf-Gründgens-Platz mit der Konzertreihe "Jazz und Weltmusik". Auch am Sonntag wird dort gejazzt. Am ersten Augustwochenende wandert die Veranstaltungen in den Innenhof des Düsseldorfer Rathauses. Dort werden die Bürgermeisterin Clara Gerlach am Samstag und Bürgermeister Josef Hinkel am Sonntag die Anwesenden begrüßen. Beginn ist jeweils um 15:00 Uhr.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich freue mich, dass wieder trotz Corona ein so vielfältiges Programm auf die Beine gestellt werden konnte. Der Arbeit des Eine Welt Forums und der beteiligten Akteure verdient eine besondere Anerkennung. Ich wünsche mir, dass die Veranstaltungen zum Nachdenken anregen, Vorurteile abbauen und Lust darauf machen, sich an Projekten zu beteiligen."

Neben den bekannten Konzerten wird es aber auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kooperationen mit verschiedenen Einrichtungen der Düsseldorfer Stadtgesellschaft sowie den Eine-Welt-Initiativen geben.

So präsentieren die Eine-Welt-Filmtage von Anfang September bis Ende November jeweils donnerstags im Metropol-Kino in Bilk eine große Vielfalt unterschiedlichster Filme. Einer der Höhepunkte: "Made in Bangladesh" am 2. September, bei dem die Situation der Näherinnen in den dortigen Fabriken im Mittelpunkt steht. Dazu wird auch ein Gespräch mit Gästen angeboten im Anschluss an die Vorstellung.

Die Online-Reihe "Feminismus Global beschäftigt sich in ihrer Abschlussveranstaltung mit den Frauen im Nahen und Mittleren Osten. Am 3. Dezember wird die Grupo Sal spielen und die ecuadorianische Menschenrechtsaktivistin Patricia Gualinga über die Rodung der Regenwälder, die Menschenrechtssituation in Lateinamerika und zum Thema "Sexualisierte Gewalt an Frauen" in Lateinamerika berichten.