29.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Düsseldorf Panther

Düsseldorf Panther

Ich bin stolz auf meine Mannschaft

Vergangenen Samstag fuhren die Düsseldorf Panther in die Höhle des Löwen zu den New Yorker Lions und brachten viel Selbstvertrauen mit nach Düsseldorf. Zwar mussten sich die Düsseldorf 28:10 geschlagen geben, aber die 3430 Zuschauer sahen ein gutes Spiel.

Düsseldorf - "Ich habe meinen Jungs vor dem Spiel gesagt, dass der Score keine Rolle spielt. Ich wollte lediglich, dass wir um jeden Spielzug kämpfen. Das haben sie getan und ich bin stolz auf meine Mannschaft.", so der Cheftrainer der Düsseldorf Panther Kirk Heidelberg. Der erste Eindruck zählt, auch beim Football. Gerade wenn man man nach durchwachsenem Saisonbeginn, bei einem Favoriten und keinem geringeren als den amtierenden Deutschen Meister antritt. Deshalb wollten die Düsseldorfer Panther nach dem Kick-Off die erste Angriffsserie - und der Münzwurf entschied, dass sie die auch bekommen sollen. Braunschweig kickt bewusst kurz um einen langen Return von Dontrel Chance zu verhindern. Ersatzspielmacher Tony Moore bekommt zum ersten mal den Ball an der eigenen 32 Yard Linie. Nicht perfekt aber ein guter Einstand gegen die Lions. Doch der erste Drive der Panther endet nach dem Vierten Versuch mit einem Punt. Die Lions starten daraufhin an der eigenen 40 Yard-Linie. Ausgerechnet die beiden Alt-Panther Niklas Römer und Dominic Hanselmann bringen die Lions bis bis 16 Yards an die Endzone der Panther. Doch die Düsseldorfer Verteidigung wird immer besser eingestimmt. Den kurzen Lauf von Mc Cants können sie schließlich nicht verhindern. Der Extrapunkt wird von Linksfuß Tobias Giebel zum 7:0 versenkt. Im zweiten Drive der Panther kommt die Offensive besser in Gang. Pässe über Jens Vogt und Läufe über Chance bringen die Panther die die Hälfte der Lions. Und der Einsatz wird belohnt. Danny Lange kickt den Ball aus satten 51 Yards Entfernung zwischen die Stangen der Braunschweiger und verkürzt auf 7:3. Die Antwort der Favoriten folgte aber gleich im nächsten Drive. Mc Cants, der 2012 noch ein Panthertrikot trug, bringt mit einen langen Lauf die Lions nah an die Endzone der Panther. Dabei hat er scheinbar genug Motivation gesammelt, denn die verbliebenen 14 Yards schafft er im anschließenden Versuch dann in die Endzone der Panther - fast unangetastet. Giebel erhöhte per Extra-Kick dann zum 14:3. Im zweiten Viertel überraschen die Panther die Lions mit einem langen Pass und kommen bis an die 16 Yard Linie heran. Der 3-Punkte Fieldgoal-Versuch von Lange ging dann aber doch knapp daneben. Das Spiel steht zu diesem Zeitpunkt fast auf der Kippe. Vom tabellarischen Abstand ist in dieser Phase des Spiel nichts zu spüren. Beide Mannschaften liefern sich einen tollen Schlagabtausch. Spannend wurde es im 5 Drive noch einmal als Mc Cants kurz vor die Endzone der Panther lief und mit einem Touchdown zumindest für eine Vorentscheidung sorgen kann. Doch er fumbelt den Ball in der Endzone der Raubkatzen und die Panther erobern den Ball. Glück gehabt. So gehen beide Mannschaften in den Pausentee ohne das im zweiten Viertel, zur Überraschung aller, Punkte fielen. Im dritten Viertel bringen die Lions abermals durch Mc Cants Punkte auf das Scoreboard. Auch der Extrapunkt war gut und so erhöhten sie auf 21:3. Um jeden Spielzug kämpfen, das Motto der Panther. Sie retournieren den Ball weit zurück, schaffen es dann aber nicht den wichtigen vierten Versuch zum First Down umzusetzen und müssen den Ball abgeben. Im Gegenzug hatte die Düsseldorfer Verteidigung die Lions immer besser unter Kontrolle und zwingt die Braunschweiger zum Punten. Aber auch die Verteidigung der Lions hatte es in sich und zwingt die Raubkatzen in eine Standardsituation aus der sich ein Big Play entwickelte. Die Düsseldorfer punten, aber die Lions retournieren den Ball 76 Yards zurück in die Endzone der Landeshauptstätter. Den Lions spielte dabei in die Karten dass der Ball von den Düsseldorfern schwer zu erkennen noch "heiss“ war. Das nutzte die Nummer 10 der Lions Tiss Robinson. Er schnappte sich den Ball und trug ihn in die Düsseldorfer Endzone. Im letzten Viertel läuft die Offense der Panther immer runder. Mit tollen Läufen von Chance kämpfen sie sich bis an die 16 Yards Linie der Lions heran. Auffällig ist dabei, dass es den Panthern dabei 2 mal gelingt den wichtigen vierten Versuch zu einem First Down zu verwandeln. Die Panther krönen diesen unbändigen Willen indem sie die Lions mit einem 16 Yards Pass von Tony Moore auf Jens Vogt in die Endzone überraschen und verkürzen auf 28:10. Der Underdog zeigt allerdings zu spät, wie sie die Lions knacken können. Immerhin die Leistung der Panther abseits des Scoreboards macht Hoffnung auf einen Sieg in einem der nächsten Spiele der Düsseldorfer.


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