Düsseldorf leistet Beitrag zum Klimaschutz

Drei Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge errichtet

Drei Wallboxen zur Ladung von Elektrokraftfahrzeugen hat das Amt für Gebäudemanagement an seinem Standort Weinheimer Straße 29 in Eller errichtet.

Düsseldorf - Auf der Weinheimer Straße befindet sich die Werkstatt des Amtes für Gebäudemanagement und jetzt die Möglichkeit, die elektrisch angetriebenen Dienstfahrzeuge zu laden. Die Option für eine vierte Wallbox wurde darüber hinaus bereits berücksichtigt. Zeitgleich mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur hat das Amt für Gebäudemanagement eine Photovoltaikanlage errichtet. Die jetzt in Betrieb genommene Anlage sowie die neue Ladeinfrastruktur wurden am Montag, 12. Juli, von Stadtkämmerin Dorothée Schneider, der Öffentlichkeit vorgestellt.

"Mit den beiden Maßnahmen an der Weinheimer Straße trägt die Stadt Düsseldorf dazu bei, ihren eigenen ambitionierten Klimaschutzzielen gerecht zu werden", sagt Stadtkämmerin Dorothée Schneider. "Der sukzessive weitere Ausbau der Photovoltaik und die Umstellung auf E-Mobilität sind hierbei von substanzieller Bedeutung. Das für den Standort entwickelte Konzept von Eigenstromerzeugung und -nutzung in Verbindung mit dem Bezug von Ökostrom verknüpft darüber hinaus ökologische und ökonomische Komponenten."

Die Wallboxen verfügen derzeit über eine Ladeleistung von jeweils 3,7 kW. Die Photovoltaikanlage, die auf dem Werkstattgebäude und auch auf Teilen des Verwaltungsgebäudes montiert worden ist, erzielt eine anlagenbedingte Gesamtleistung von etwa 29,9 kWP (Kilowatt Peak). Grund dafür ist unter anderem die hohe Modulleistung und die kompakteren Außmaße der Module.

Die von der Photovoltaikanlage bereitgestellte Leistung wird tagsüber im Verwaltungs- und Werkstattgebäude an der Weinheimer Straße genutzt. Die überschüssige Energie wird in das Netz der Stadtwerke Düsseldorf eingespeist. Hierfür erhält die Stadt Düsseldorf als Betreiber der Liegenschaft eine netzübliche Vergütung. Für die Ladeinfrastruktur wird vergünstigter Ökostrom eingekauft. Dieses Vorgehen hat es ermöglicht, die Kosten für einen Energiespeicher einzusparen, da die Elektrokraftfahrzeuge tagsüber im Stadtgebiet unterwegs sind und erst abends zum Dienstschluss auf dem Gelände abgestellt und geladen werden.

Die Kosten für die Schaffung der neuen Ladeinfrastruktur - einschließlich der Erneuerung der Zählerverteilung - belaufen sich auf rund 11.500 Euro. Für die Errichtung der Photovoltaikanlage sind Kosten in Höhe von rund 42.000 Euro entstanden.