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"Düsseldorf ist ARTig" mit neuem Konzept

Kampagne für "#jungesgold"

2014 feiert "Düsseldorf ist ARTig", das Jugendkulturprojekt der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Vodafone Stiftung Deutschland, sein zehnjähriges Bestehen.

Düsseldorf - Als partizipatives Projekt nahm "Düsseldorf ist ARTig" Jugendliche von Anfang an in die Verantwortung und beteiligte sie von der Entwicklung einer künstlerischen Idee und ihrer Umsetzung bis hin zur Organisation und Abwicklung. Das machte aus "Düsseldorf ist ARTig" im besten Sinne ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche. Rund 1.000 junge Menschen nahmen seit 2004 diese Chance wahr, realisierten ihre Projekte mit der Unterstützung künstlerischer Mentoren und präsentierten sie beim jährlichen "ARTig"-Festival. Nach zehn erfolgreichen "ARTig"-Jahren schien den Organisatoren die Zeit gekommen, inne zu halten, das Vergangene zu reflektieren und sich zu fragen, wie die Zukunft gestaltet werden kann. Das hat "ARTig" gemeinsam mit ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern getan. Dabei wurden auch geänderte Rahmenbedingungen berücksichtigt. Schließlich hat die Lebenswirklichkeit Jugendlicher in den letzten Jahren große Veränderungen erfahren, und die Einführung von G 8 und Bachelor- und Masterstudiengängen hat die frei verfügbare Zeit deutlich eingeschränkt.
Das Ergebnis der gemeinsamen Überlegungen heißt: "ARTig-Zentrale für Culturelle Entwicklung". Als Weiterentwicklung von "Düsseldorf ist ARTig" greift das neue Konzept die beiden Bestandteile Ideenentwicklung und Präsentation auf und ergänzt sie programmatisch um den Bereich Professionalisierung. Was unverändert bleibt, sind das "ARTig"-Team und die professionelle künstlerische Unterstützung. Schließlich dreht sich auch bei der neuen "ARTig-Zentrale für Culturelle Entwicklung" alles um junge Kreativität und die Förderung jugendlichen Gestaltungswillen. Die "ARTig"-Zentrale versteht sich als Anlaufstelle und Knotenpunkt für junge Menschen mit Interesse an Kunst und Kultur und beginnt ihre Arbeit mit einer neuen Kampagne, die deutlich macht, um was es auch künftig gehen wird – um junge Menschen mit künstlerischem Gestaltungswillen und Talent, die als etwas sehr Wertvolles angesehen werden. Dieser Wert wird im Namen der Kampagne deutlich: "#jungesgold".
Unter dem Kampagnentitel lädt die "ARTig"-Zentrale interessierte Jugendliche und junge Erwachsene in ihr "Culturlabor" ein, wo sie mit Unterstützung professioneller Künstler experimentieren und ihre Ideen entwickeln können. Das "ARTig- Culturlabor" bietet Workshops zu verschiedenen Kunst- und Kulturthemen und dient als Begegnungsort. Das erste "ARTig-Culturlabor" findet vom 7. bis 10. Juli im zakk statt. Junge Kreative zwischen 16 und 24 Jahre können sich ab 1. April bis 15. Mai
online unter www.artig-zentrale.de um eine Teilnahme bewerben und ihre Interessenschwerpunkte und Wünsche nennen. Eine künstlerische Projektidee wie beim bisherigen Ideenwettbewerb ist nicht mehr erforderlich.
Auf der Grundlage ihrer Rückmeldungen werden Workshops zu unterschiedlichen Themen und Kunstsparten angeboten. "Wir freuen uns darauf, die neue ´ARTig´-Zentrale zu unterstützen. Schließlich haben neben dem ´ARTig´-Projektteam auch ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Konzept mitgearbeitet. Ich bin sicher, dass wir damit den Nerv der Zeit treffen", freut sich Thomas Holtmanns, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH, die das Projekt mit 140.000 Euro fördert.
In der sich an das "Culturlabor" anschließenden Umsetzungsphase, "Experiment" genannt, können die Jugendlichen ihre Ideen mit professioneller Unterstützung ausarbeiten, bis sie sich schließlich der Öffentlichkeit präsentieren. Nicht alle auf einmal, wie bisher im Rahmen eines großen Festivals, sondern individuell und an verschiedenen Orten und über ein ganzes Jahr verteilt, um jedes Werk in einem passenden Rahmen zu zeigen. Schließlich gibt es auch noch die "Studien". Unter diesem Namen unterstützt die "ARTig-Zentrale" die berufliche Orientierung und Professionalisierung in der Kunst- und Kulturbranche. Die Teilnahme an allen "ARTig"-Angeboten ist kostenlos.
Kulturdezernent Hans-Georg Lohe fasst zusammen: "Ausgangspunkt des neuen Konzepts ist die bewährte ´ARTig´-Idee, jungen, künstlerisch interessierten Menschen und ihren Talenten Freiraum und Zeit zur Entfaltung zu geben. Die ´ARTig-Zentrale für Culturelle Entwicklung´ greift diesen Ansatz innovativ und zukunftsorientiert auf.

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