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"Düsseldorf im Filmfieber"

Wie die Rheinmetropole zur Filmstadt wurde

Am Freitag, 19. Februar 2016, startet im Filmmuseum Düsseldorf die neue Sonderausstellung "Düsseldorf im Filmfieber".

Düsseldorf - Die Ausstellung zeigt, wie sich die Landeshauptstadt als wichtiger Standort für die Filmindustrie entwickelt hat. Wir sprachen mit dem Kurator der Ausstellung darüber, wie Düsseldorf zur Filmstadt wurde.

Bereits im Jahr 1873 kam die Firma Liesegang, damals einer der größten Hersteller fototechnischen Equipments, nach Düsseldorf, um hier an neuen Techniken zu experimentieren. Ab 1896 stellte Liesegang dann Filmprojektoren her, um sich auf dem Kinomarkt zu etablieren.

Ein Zeichen dafür, wie wichtig den Düsseldorfern das Kino war, war bereits die Veröffentlichung des Magazins Kinematograf im Jahr 1907. Das erste Kinomagazin in Deutschland, vermutlich sogar in ganz Europa, entstand aus einer Beilage in einem Artistenmagazin und erfreute sich damals großer Beliebtheit.

Ludwig Gottschalk, Kinobesitzer und Filmverleiher, erfand im Jahr 1910 in Düsseldorf quasi den Filmverleih, als er Monopolrechte an Filmen für den Deutschen Markt erwarb und diese dann an Kinobetreiber verlieh.

In Düsseldorf entstanden zahlreiche Spiel-, und Werbefilme, eines der wohl bekanntesten Beispiele sind die Afri-Cola Werbespots von Charles Wilp aus dem Jahr 1968.

Düsseldorf hat sich als Filmstadt seit den 1910er Jahren sehr verändert. Das zeigt die neue Ausstellung im Filmmuseum.


"Düsseldorf im Filmfieber"
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