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Düsseldorf arbeitet an neuen Verkehrstechnologien

Landeshauptstadt bietet beste Voraussetzungen

Neue Verkehrstechnologien für Städte wurden auf der Halbzeitpräsentation von UR:BAN (Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement) in Braunschweig präsentiert.

Düsseldorf - Sie geben erste Einblicke, wie intelligente und kooperative Systeme den Stadtverkehr zukünftig noch sicherer, wirtschaftlicher und umweltverträglicher gestalten können. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist neben Kassel die einzige deutsche Stadt, die für das bundesweite Projekt als Projektpartner ausgewählt wurde. Das komplexe Verkehrsumfeld, wie es sich in Düsseldorf darstellt, bietet ideale Voraussetzungen, um die Interaktion der Fahrzeuge untereinander, mit Sonderfahrzeugen, mit Fußgängern und Radfahrern und mit der Verkehrsinfrastruktur zu erproben.
Oberbürgermeister Dirk Elbers begrüßt diese Initiative: "Die Attraktivität unserer Stadt ist maßgeblich von einem gesunden, attraktiven und sicheren Stadtraum geprägt, wofür die Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln, auch dem Kraftfahrzeug, eine Voraussetzung ist. Die Experten aus Forschung, Wissenschaft und Entwicklung arbeiten in UR:BAN an Lösungen, die den Stadtverkehr effizienter, sicherer und umweltverträglicher gestalten."
Die Voraussetzungen, dies durch intelligente Vernetzung zu erreichen, sind in Düsseldorf dank einer modernisierten Verkehrsleittechnik und einer der modernsten Verkehrs- und Tunnelleitzentralen gegeben. Die Zusammenführung der Informationen aus den Fahrzeugen mit denen, die die verkehrstechnische Infrastruktur und die Leitzentralen des Bundes, der Länder und der Städte verfügbar haben, erzeugt absehbar einen Nutzen in Hinblick auf Sicherheit, Komfort und Umweltverträglichkeit.
Das Düsseldorfer Verkehrssystemmanagement mit offenen standardisierten Schnittstellenkonzept und den Anschluss an den Mobilitätsdaten Markplatz ist das Vorbild für eine geeignete Herangehensweise an die verkehrlichen Herausforderungen in Ballungsräumen.
"Die Industriepartner können die Erkenntnisse aus dieser Kooperation in dem Projekt UR:BAN nutzen, um ihre Produkte fit für die Anforderungen der Zukunft zu machen. Die Entwickler namhafter Automobilhersteller und der Zulieferindustrie nutzen in dem Projekt diese Plattform unserer städtischen Verkehrstechnik, um dieses Zukunftsbild zu entwerfen und zu erproben", so OB Elbers weiter.

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