Düsseldorf Airport mit positiver Geschäftsbilanz

Wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2014

Der Düsseldorfer Flughafen schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Insgesamt 21,8 Millionen Passagiere starteten und landeten vergangenes Jahr am Airport der Landeshauptstadt.

Düsseldorf - Diese positive Verkehrsentwicklung schlug sich auch in den finanziellen Leistungsindikatoren des Geschäftsjahres wider. Der Konzernumsatz lag 2014 bei 425,6 Millionen Euro, das Jahresergebnis bei 42,9 Millionen Euro. Der fünfte Passagierrekord in Folge, ein neuer Langstreckencarrier, ein erweitertes Retail-Angebot und spannende Events mit großem Publikumsinteresse kennzeichneten das Jahr 2014. "Wir sind mit dem Verlauf und dem Geschäftsergebnis sehr zufrieden. Der Düsseldorfer Airport hat seine führende Position in NRW mittlerweile auf einen Marktanteil von rund 60 Prozent ausgebaut. Tendenz steigend", zieht Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke eine positive Bilanz.

"All das bestärkt uns in unserer erfolgreichen Verkehrsstrategie, die Menschen und die Wirtschaft unserer Region mit den wichtigen Märkten und Metropolen dieser Welt zu verbinden. Schon heute übersteigt die Nachfrage nach Mobilität das Angebot, das wir den Passagieren machen können", ergänzt Dr. Ludger Dohm, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. "Um uns daher als Flughafen für NRW auch weiterhin markt- und nachfragegerecht entwickeln zu können, haben wir jüngst einen Antrag auf Planfeststellung mit Änderung der Betriebsgenehmigung bei der zuständigen Genehmigungsbehörde eingereicht."

Der Düsseldorfer Airport konnte 2014 sein dichtes europäisches und innerdeutsches Streckennetz weiter ausbauen. Darüber hinaus kamen in der jüngeren Vergangenheit mit Air China nach Peking, Etihad Airways nach Abu Dhabi, American Airlines nach Chicago sowie All Nippon Airways nach Tokio stetig weitere hochkarätige Langstreckenverbindungen nach Düsseldorf. Für 2015 heißt NRWs größter Airport die Cathay Pacific willkommen, die ab September viermal pro Woche nonstop nach Hongkong fliegen wird. Emirates setzt in Düsseldorf das größte Passagierflugzeug der Welt, den A380 ein, Etihad kommt regelmäßig mit dem Boeing "Dreamliner".

Mit mehr als 100 Shops, Bars & Restaurants bietet der Airport an 365 Tagen im Jahr eine bunte Erlebniswelt. Im vergangenen Jahr konnten wieder zahlreiche neue Partner von der Attraktivität des Standortes überzeugt werden. Geprägt wurde das Geschäftsjahr durch die Umsetzung moderner F&B-Konzepte (Food and Beverage / Speisen und Getränke) insbesondere im Flugsteig B sowie die Modernisierung der Ankunft. Darüber hinaus hat sich der Airport zu einer beliebten Eventlocation entwickelt. Knapp 200.000 große und kleine Gäste besuchten im letzten Jahr wieder die Airlebnis-Sonntage. Die Entwicklung des Bereiches Airport Advertising war besonders durch das Thema ?Digitalisierung? beispielsweise mit dem neuen Werbemedium ?DUS AD BOARD? geprägt.

Als eine der größten Arbeitsstätten in Nordrhein-Westfalen mit rund 20.000 Arbeitsplätzen gibt der Düsseldorfer Airport erhebliche Beschäftigungsimpulse für das ganze Land. Gesamtwirtschaftlich sind direkt, indirekt und induziert über 56.000 Arbeitsplätze in der Region mit der Existenz des Airports verknüpft. Im Bereich der Immobilienentwicklung stärkt die Düsseldorf Airport City die Position des Flughafens als Wirtschaftsfaktor und seine Bedeutung als Standort in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Sechs neue Firmen haben letztes Jahr ihre Räumlichkeiten in dem attraktiven Businesspark in unmittelbarer Terminalnähe bezogen. Eine davon ist beispielsweise die Gerresheimer AG, ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie, die nun von hier aus ihre internationalen Aktivitäten steuert.

Das ökologische Engagement des Düsseldorfer Airports zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen (CO2) aus dem Flughafenbetrieb wurde zum Jahresanfang 2014 erneut mit einem Gütesiegel des renommierten Klimaschutzprogramms "Airport-Carbon-Accreditation" (ACA) für das Level 2 ?Reduction? offiziell zertifiziert. Hierfür konnte der Airport sowohl eine umfassende Klimaschutzstrategie sowie eine valide CO2-Bilanz vorweisen. Derzeit wird zur weiteren Energieeinsparung ein zweites Blockheizkraftwerk verbunden mit einer Absorptionskälteanlage in Betrieb genommen.

Der Flughafen stellt nun die Weichen für die Zukunft: Um sich auf die Anforderungen der Branche und der Reisenden unserer Region auch in Zukunft vorzubereiten, braucht der Flughafen in den Spitzenstunden über Tage eine ausreichende Kapazität an Zeitfenstern für Starts- und Landungen. Außerdem möchte er im täglichen Betrieb flexibler auf seine vorhandenen beiden Start- und Landebahnen zugreifen können. Einen entsprechenden Antrag hat der Airport der Landeshauptstadt Ende Februar beim zuständigen Ministerium gestellt.


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