Drohnenmission in Ostukraine könnte an Technik scheitern

Modell "Luna" der Bundeswehr hält Kälte nicht stand

Die Drohnenmission der Bundeswehr in der Ostukraine für die OSZE könnte an der Technik scheitern.

Berlin - Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Bundeswehrkreise berichtet, sind die unbemannten Drohnen vom Typ "Luna" nur bis minus 19 Grad einsetzbar. Im ukrainischen Winter herrschten in Flughöhen der Drohnen, zwischen 3000 und 5000 Metern, aber deutlich geringere Temperaturen.

Der CDU-Verteidigungsexperte Henning Otte bestätigte der "Bild"-Zeitung, dass es im Winter bei der "Luna"-Drohne zu Einschränkungen kommen könne. "Wenn sie vereist, stürzt sie ab", sagte er. Er forderte eine schnelle Lösung für das Problem.

Die Bundesregierung hatte der OSZE vor einer Woche ein Angebot für eine Drohnenmission der Bundeswehr in der Ostukraine vorgelegt. Bei der Mission geht es um Unterstützung für die OSZE bei der Überwachung der russisch-ukrainischen Grenze. In dem Gebiet kämpfen prorussische Separatisten gegen ukrainische Soldaten. Eine im September zwischen den Konfliktparteien vereinbarte Waffenruhe wurde immer wieder gebrochen.

(xity, AFP)