Dritte Saison im Düsseldorfer Stadtbaumkonzept

194 Baumstandorte werden saniert oder erstellt

Die Arbeiten für die dritte Pflanzsaison des Düsseldorfer Stadtbaumkonzepts haben begonnen.

Düsseldorf - Bis zum Frühjahr werden im Rahmen des Stadtbaumkonzeptes 87 neue Baumstandorte geschaffen, 65 bestehende Baumgruben saniert und wiederbepflanzt sowie 42 Baumgruben unter Erhalt des Baumbestandes saniert. Die insgesamt 194 Baumstandorte sind in den jeweiligen Bezirksvertretungen vorgestellt und beschlossen worden. Das Garten-, Friedhofs und Forstamt setzt auf eine zukunftsorientierte Pflanzenauswahl. Zum Auftakt der Pflanzsaison haben Gründezernentin Helga Stulgies und Bezirksbürgermeisterin Annette Klinke am Freitag, 17. Dezember, zusammen mit Mitarbeitern des Gartenamts drei Zierkirschen und eine Kiefer am Rochusmarkt in Pempelfort symbolisch angegossen.

Im Rahmen des Stadtbaumkonzepts pflanzt das Gartenamt in den kommenden Wochen und Monaten 87 Bäume in neu geschaffene Standorte. Für die neuen Baumgruben wird der Straßenbelag aufgebrochen und ausgehoben. Anschließend wird jede Baumgrube mit zwölf Kubikmetern speziellem Pflanzsubstrat gefüllt und mit Belüftungsrohren ausgestattet. Das Substrat speichert effizient Wasser und sorgt für eine gute Luftzufuhr.

An weiteren 65 Standorten saniert die Stadt bestehende Baumscheiben grundlegend und bepflanzt sie mit neuen Bäumen. Bei der Sanierung wird der Raum für die Wurzeln ebenfalls erheblich vergrößert, ein spezielles Pflanzsubstrat eingearbeitet und mit einer Wurzelraumbelüftung versehen.

Außerdem saniert das Gartenamt 42 Baumgruben unter Erhalt der vorhandenen Altbäume. Ziel dabei ist es, die Standortbedingungen dieser Bäume langfristig zu optimieren.

Bäume des Stadtbaumkonzepts kennzeichnet das Gartenamt vor Ort mit dunkelgrünen Dreiböcken und dem weißen Schriftzug "Düsseldorfer Stadtbaumkonzept". Außerdem sind sie nach erfolgter Pflanzung online unter maps.duesseldorf.de/stadtbaumkonzept zu finden.

Nach der Fertigstellung werden die neu gepflanzten Bäume gepflegt, wobei das Gartenamt einen Schwerpunkt auf die Bewässerung der Jungbäume legt. Die Pflege ist der Grundstein dafür, den Baumbestand langfristig zu erhalten.

Darüber hinaus legt das Gartenamt viel Wert auf eine zukunftsorientierte Pflanzenauswahl. Hier setzt das Gartenamt zum Beispiel auf die Nordamerikanische Rotesche, den Säulenförmigen Spitzahorn und die Zierkirsche. Darüber hinaus werden auch weniger verbreitete Baumarten, wie die Gemeine Hopfenbuche, gepflanzt.

Zeitgleich zu den jetzt beginnenden Pflanzungen laufen bereits die Planungen für die kommende vierte Pflanzsaison des Stadtbaumkonzepts.