Dringende Sanierung am Opernhaus Düsseldorf

Wasser dringt durch das Dach des Foyers

Das Dach des Foyers im Düsseldorfer Opernhaus muss dringend saniert werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage geht nun in die Gremien.

Düsseldorf - Von außen dringt Wasser in das Dach ein, die Tragkonstruktion droht dadurch Schäden zu nehmen. Bereits im Sommer 2019 wurde es durch eine provisorische Abstützung vorerst statisch gesichert. Eine fachgerechte Abdichtung des Daches muss jedoch nun erfolgen, um weitere Schäden zu verhindern.

Bei den Arbeiten geht es um unvermeidbare Maßnahmen, die zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs durchgeführt werden müssen. Die Kosten liegen bei rund 600.000 Euro. Eine entsprechende Beschlussvorlage zur Herbeiführung eines Bedarfsbeschlusses geht nun in die jeweiligen Gremien: am 31. August in den Bauausschuss und am 2. September in den Kulturausschuss.

Es muss ein überwiegender Teil der Dachhaut erneuert werden. Die Abdichtung ist zu großen Teilen alt und geschädigt. Die Sanierung betrifft vor allem die Nord- und die Südseite des Gebäudes. Die Westseite zur Heinrich-Heine-Allee befindet sich soweit in einem guten Zustand, dass derzeit keine Reparaturen notwendig sind.

Sollten die politischen Gremien den Sanierungsplänen der Verwaltung zustimmen, können die Arbeiten während des Opernbetriebes beziehungsweise in der Sommerspielzeitpause 2022 umgesetzt werden. Eine Spielzeitunterbrechung oder Verlängerung der Spielzeitpause ist nicht vorgesehen.