Drei mögliche Extremisten aus dem Kosovo festgenommen

Staatsanwaltschaft München leitet Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft München hat Ermittlungen gegen drei mögliche Extremisten aus dem Kosovo eingeleitet.

München - Es gehe um den Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in München. Die drei Männer seien am Dienstag auf der A8 in der Nähe von Rosenheim festgenommen worden und würden derzeit überprüft.

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks waren die Männer mit einem in Belgien zugelassenen Fahrzeug unterwegs. Der Festnahme sei ein Tipp vorausgegangen, den ein Unbekannter der bayerischen Polizei gegeben habe, berichtete der BR weiter.

Bei den Verdächtigen soll es sich laut BR um ein Brüderpaar und einen Begleiter handeln. Einen direkten Bezug zu den Terroranschlägen in Brüssel sehen die Ermittler demnach bislang nicht.

Bei den Anschlägen im Flughafen und in einer U-Bahn-Station im Europaviertel in Brüssel waren am Dienstag mehr als 30 Menschen getötet worden. Rund 250 weitere wurden verletzt.

(xity, AFP)