Drei deutsche Kurstädte unter neuen Unesco-Welterbe-Stätten

Europäischer Verbund aus elf Städten aufgenommen

Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen gehören neben einer Reihe weiterer europäischer Kurbäder nun zum Unesco-Welterbe: Bei einer virtuellen Sitzung des Welterbekomitees wurden insgesamt elf europäische Kurstädte in die Welterbeliste aufgenommen.

Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen gehören neben einer Reihe weiterer europäischer Kurbäder nun zum Unesco-Welterbe: Bei einer virtuellen Sitzung des Welterbekomitees wurden am Samstag insgesamt elf europäische Städte des Projekts "Bedeutende Kurstädte Europas" in die Welterbeliste aufgenommen. Dies teilte die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn mit. Die Städte befinden sich in sieben Ländern - neben Deutschland in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und Tschechien.

"Ich freue mich sehr über den Erfolg der elf europäischen Kurstädte, der dank enger internationaler Zusammenarbeit ermöglicht wurde", erklärte Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt. Kurorte rund um Heilquellen haben in Europa eine lange Tradition - ihre Hochzeit erlebte die Bäderkultur zwischen 1700 und den 1930er Jahren.

Deutschland hat damit nun 47 Welterbestätten. Zu den anderen aufgenommenen europäischen Bädern zählen unter anderem Vichy in Frankreich, Montecatini in Italien sowie drei Stätten in Tschechien. Das Unesco-Welterbekomitee tagt noch bis zum 31. Juli online unter dem Vorsitz Chinas.

© 2021 AFP