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Doppelhaushälfte in Hamm ausgebrannt

Feuerwehr rettet schlafenden Bewohner

Am Freitag, 9. November 2018, kam aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer Doppelhaushälfte in Hamm.

Düssledorf - Über die Notrufnummer 112 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf am Freitagmorgen die Meldung über einen Wohnungsbrand in Düsseldorf-Hamm. Aufgrund der Meldung, dass sich noch Menschen in der Wohnung aufhalten sollten, entsendet der Disponent zwei Löschzüge, den Führungsdienst, Sonderfahrzeuge und mehrere Einheiten des Rettungsdienstes zur gemeldeten Adresse.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Hüttenstraße schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster im Erdgeschoss. Zwei Bewohner des Gebäudes hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen können, der Rettungsdienst führte umgehend eine medizinische Erstversorgung bei den beiden vor Ort durch. Zeitgleich entsendete der Einsatzleiter mehrere Lösch- und Rettungstrupps in die Doppelhaushälfte. Im hinteren Anbau des Gebäudes kam es ebenfalls schon zu einer Ausbreitung des Rauchs. Hier fanden die Feuerwehrleute einen schlafenden Bewohner vor der mit einer Steckleiter aus dem Haus gerettet und sofort vom Rettungsdienst medizinisch erstversorgt werden konnte.

Insgesamt mussten drei Löschrohre eingesetzt werden, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, nach rund einer Stunde waren dann noch umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Glutnester in den Holzdecken des Wohnhauses befanden, mussten diese geöffnet und mit Wärmebildkameras kontrolliert werden. Diese Arbeiten gestalteten sich sehr personal- und zeitintensiv.

Außerdem begutachteten weitere Einsatzkräfte den nicht vom Brand betroffene Teil der Doppelhaushäflte - hier konnte eine Gefährdung für die Bewohner ausgeschlossen werden. Mit zwei Hochleistungslüftern befreiten die Wehrleute das komplette Gebäude vom giftigen Qualm. Aufgrund der unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Zurzeit ist das vom Brand betroffene Wohnhaus nicht mehr bewohnbar. 


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