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Dokumentarfilm in der Villa Merländer

"Wir haben es doch erlebt" von Jürgen Hobrecht

Im Krefelder NS-Dokumentationszentrum in der Villa Merländer, Friedrich-Ebert-Straße 42, stellt am Donnerstag, 13. Februar 2014, um 19.30 Uhr Professor Markus Köster den neuen Dokumentarfilm "Wir haben es doch erlebt" über das Ghetto von Riga vor.

Krefeld - Der fast zweistündige Film des Regisseurs Jürgen Hobrecht zeigt Aspekte des Überlebenskampfes der über 20 000 Menschen, die in ihrer Mehrzahl zwischen 1941 und 1944 letztlich ermordet wurden, darunter auch zahlreiche Krefelder.

Der Villa Merländer Förderverein der NS-Dokumentationsstelle hat sich mit der Unterstützung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit für diese Vorführung stark gemacht, weil er sich wünscht, dass Krefeld – wie bereits 43 andere Städte – Mitglied im Riga-Komitee wird. Für die Mitgliedschaft in dem Verein werden 2000 Euro benötigt. Mit diesem Geld wird die Gedenkstätte im Wald von Bikernieki bei Riga gepflegt und im öffentlichen Bewusstsein gehalten. Für die Krefelder würde ein eigener Gedenkstein aufgestellt werden. Dieses Anliegen ist dem Förderverein so wichtig, dass er der Stadt den einmaligen Mitgliedsbeitrag zur Verfügung stellen möchte. Weitere Informationen gibt es während der Veranstaltung. Wer spenden möchte, kann sich auch an die NS-Dokumentationszentrum wenden unter der Telefonnummer 02151 503553 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail ingrid.schupetta@krefeld.de.


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