24.04.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Diskussion über Gedenkort in Düsseldorf

Diskussion über Gedenkort in Düsseldorf

Ortsbegehung mit ausgewählten Künstlern

Die Kunstkommission hat im Rahmen des Wettbewerbs zur Realisierung eines "Gedenkortes für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" ausgewählte Künstlerinnen und Künstler eingeladen.

Düsseldorf - Gemeinsam wurde eine erste Ortsbegehung zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke vorgenommen und über das Projekt diskutiert. Unter Anleitung des Vorsitzenden Jörg-Thomas Alvermann nutzten die angereisten wie die ortsansässigen Künstlerinnen und Künstler den Tag, um die spezifischen Ortsbedingungen und historischen Hintergründe kennenzulernen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Kulturdezernenten Hans-Georg Lohe folgte eine Künstlerstadtführung in Deutsch und Englisch über das Plangebiet. Im Schifffahrtsmuseum gab es abschließend die Gelegenheit für sachliche wie auch kritische Fragen. Zudem wurden hierbei auch noch einmal die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgegriffen, die während des Infoabends am 1. April aufgekommen sind.

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler: Christoph Brech (München), Coven Berlin (Berlin), Sharon Hayes (New York), Lena Henke (Frankfurt/New York), Flora Hitzing (Düsseldorf), Kerstin Honeit (Berlin), Jonathan Horowitz (New York), Erez Israeli (Tel Aviv/Berlin), Mischa Kuball (Düsseldorf), missing icons (Andrea Knobloch + Ute Vorkoeper, Hamburg), Christian Philipp Müller (Berlin), nbdbkp (Niels Betori Diehl + Barbara K. Prokop, Berlin), Jens Pecho (Köln), Claus Richter (Köln).

Nach Einreichung erster Entwürfe tagt das Preisgericht in einer ersten Sitzung am 10. Juli, dabei wird über die Weiterbearbeitung von vier bis fünf Entwürfen entschieden. In einer zweiten Stufe mit Sitzung am 27. November wird aus diesen Entwürfen schließlich der finale Siegentwurf ausgewählt, der dann ab Januar 2020 in die Realisierung geht.

Der Jury gehören unter anderem die Künstlerinnen und Künstler an: Katharina Sieverding, Via Lewandowsky, Stefan Sous, Johannes Bendzulla, Yesim Akdeniz und Noemi Weber. Das Wettbewerbsverfahren erfolgt gemäß den Richtlinien der Landeshauptstadt Düsseldorf für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum (2017) und in Anlehnung an die Richtlinien für die Durchführung von Planungswettbewerben RPW (2013).


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