21.08.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Diskussion über das Opernhaus der Zukunft

Diskussion über das Opernhaus der Zukunft

Podiumsveranstaltungen mit renommierten Experten

In drei Podiumsveranstaltungen im Foyer des Opernhauses diskutieren international Fachleute über die Zukunft des Gebäudes und geben Impulse zur laufenden Neubau- und Sanierungsdebatte.

Düsseldorf - Mit einer Ausstellung zu europäischen Bühnenbauten der jüngsten Vergangenheit und einem Begleitprogramm leistet die Deutsche Oper am Rhein seit Anfang Mai einen Beitrag zur Diskussion der Frage von Sanierung oder Neubau des Düsseldorfer Opernhauses. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Verantwortliche aus der Kommunalpolitik und Mitglieder von Kulturfördervereinen haben sich seither bei Ausstellungsrundgängen und -führungen informiert und inspirieren lassen.

Neue Aspekte und vertiefte Einblicke liefern überdies drei Podiumsdiskussionen im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses, bei denen Experten aus Politik, Architektur, Kultur und Wissenschaft zusammenkommen. Die mit „Große Oper - aber wie?“ betitelte Auftaktveranstaltung am Montag, 20. Mai 2019, um 19.00 Uhr thematisiert die technischen Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft. Sebastian Bogatu, Technischer Direktor des Opernhauses Zürich, Reinhold Daberto, Gesellschafter der Münchner Projektentwicklung von Kulturbauten theapro, Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Peter Krottenthaler, Technischer Direktor der Deutschen Oper am Rhein, undHajo Rau, Technischer Direktor des Düsseldorfer Schauspielhauses, diskutieren über Gegebenheiten und Erfordernisse.

Die zweite Podiumsdiskussion „Große Oper - aber wo?“ am Montag, 27. Mai, um 19.00 Uhr thematisiert Kulturbauten in ihrem städtebaulichen Kontext. Der Düsseldorfer Publizist Frank Maier-Solgk, Andreas Uhmann, Leitender Baudirektor der Landeshauptstadt München, Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg a.D. und Cornelia Zuschke, Baudezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, diskutieren über Standortfaktoren und Stadtteilentwicklung. Moderiert wird die Runde von  Andrea Jürges, Stellvertretende Direktorin des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt, und Kuratorin der Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“.

Um Strategien für ein Opernhaus der Zukunft schließlich dreht sich die letzte Diskussionsrunde „Große Oper - für alle!“, am Mittwoch, 12. Juni 2019, um 19.00 Uhr. Jette Hopp vom Architekturbüro Snøhetta, das für den Opernneubau in Oslo verantwortlich zeichnet, Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, Generalintendant Prof. Christoph Meyer und David Staples, Theatre Projects, London, sprechen über Erfahrungen, Visionen und konkrete Herausforderungen. Yorck Förster, Co-Kurator der Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“ moderiert das Gespräch.


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