Die kleine Gefahr

Wie man sich vor Zecken schützen kann.

Frühling und Sommer, bedeutet auch Zecken Zeit die kleinen aber gefährlichen Geschöpfe verstecken sich am liebsten in Gebüschen, lichtem Unterholz, an Waldrändern und im hohen Gras.

Berlin - Alle, die sich im Frühling und Sommer viel in der freien Natur aufhalten, müssen auf Zeckenbisse vorbereitet sein. Eine Zecke ist klein, lautlos und gefährlich. Als Überträger von FSME - einer gefährlichen Form der Hirnhautentzündung - und Borreliose stellt sie ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die
Gesundheit dar.

Besonders heimtückisch ist, dass sich der winzige Parasit oftmals unbemerkt beim Wirt einnistet. Bei Menschen setzen sie sich bevorzugt in die Achselhöhlen, die Leistengegend, die Kniebeugen, den Bauchnabel und Haaransatz. Sie durchstechen die Haut ihrer Opfer und saugen sich fest. Die Flüssigkeit die sie dabei in die Wunde absondern, wirkt gerinnungshemmend und betäubend. Bis eine Zecke sich satt gegessen hat, können Tage vergehen.

Sollte man eine Zecke entdecken, muss man nicht sofort in Panik verfallen. Krankheitserreger werden nicht immer sofort nach dem Stich, sondern oft erst Stunden später übertragen. Ein gezieltes Absuchen nach dem Aufenthalt im Freien ist also empfehlenswert. So können lästigen Blutsauger schnell gefunden und entfernt werden. Hierbei ist auf die Richtige Entfernung zu achten, dazu fasst man den Parasiten hautnah mit einer Pinzette oder Zeckenzange, um ihn danach mit möglichst wenig Druck herauszudrehen. Der Kopf darf dabei nicht in der Haut stecken bleiben. Von Hausmitteln wie Klebstoff oder Öl ist abzuraten. Sie helfen nicht, sondern machen die Situation nur schlimmer, denn im Todeskampf spritzt die Zecke oft Krankheitserreger in die Wunde.


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