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Die 70-jährige Geschichte Düsseldorfs erleben

DMT-Führungen zum NRW-Tag

In knapp einem Monat ist die Party des Jahres in Nordrhein-Westfalen in vollem Gange. Vom 26. bis 28. August werden sowohl 70 Jahre Nordrhein-Westfalen als auch 70 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf gefeiert.

Düsseldorf - Rund eine Million Gäste werden erwartet. Das umfangreiche Programm auf 16 Bühnen sowie in rund 400 Aktionsbereichen und Zelten bietet einen beispiellosen Mix aus Unterhaltungs- und Informationsangeboten. Eines von diesen ist die von der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH (DMT) konzipierte Stadtführung "Operation Marriage - 70 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf". Sie führt an allen drei Tagen zu Orten in der Landeshauptstadt, die von entscheidender Bedeutung in der Geschichte des Bundeslandes waren.

Die "Operation Marriage", die der historischen Stadtführung den Titel gibt, verband die preußischen Provinzen Westfalen und Rheinland zum Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die "Heiratsurkunde" zwischen Rheinland und Westfalen - die "Verordnung Nr. 46" - wurde am 23. August 1946 im Amtsblatt der britischen Militärregierung veröffentlicht. Der von der DMT konzipierte Rundgang präsentiert die entscheidenden historischen Orte in der Geschichte der Landeshauptstadt im Rahmen einer knapp zweistündigen Führung. Dabei sollen den Besuchern aus Nah und Fern auch die touristischen Highlights der Destination vorgestellt werden, so dass ein Teilstück über die Königsallee natürlich nicht fehlen darf.

Die Spurensuche zu den historischen Wurzeln des Landes NRW führt die Teilnehmer zu Orten, die in der Vergangenheit und Gegenwart von Bedeutung waren und sind.  Vom Start an der Deutschen Oper am Rhein, die am 2. Oktober 1946 Schauplatz der konstituierenden Sitzung des ersten Landtags war, geht es entlang der Königsallee und vorbei am Stahlhof über das Ständehaus, das von 1949 bis 1988 Sitz des Landtags war, bis hin zum jetzigen Landtag NRW als Endpunkt der Führung. Besucher erfahren dabei unter anderem, dass der Stahlhof, in dem sich jetzt das Verwaltungsgericht befindet, nach dem Zweiten Weltkrieg der Sitz des Zivilgouverneurs der britischen Militärregierung für die Provinz Nordrhein war. Auch die bewegte Geschichte des Ständehauses, das nun Heimat des K21 der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen ist, wird thematisiert sowie die Umstände, die schließlich zum Beschluss, einen neuen Landtag zu bauen, geführt haben.

Für Verblüffung könnte die Information sorgen, dass man sich am Standort des aktuellen Landtages vor 70 Jahren noch mitten im Wasser befunden hätte, weil dort damals Hafengebiet war.  Auch über die einzelnen Elemente des NRW-Wappens erfahren die Teilnehmer mehr. Der Rundgang kann von Gruppen bereits jetzt individuell vereinbart werden. Am Festwochenende findet er vom 26. bis 28. August jeweils um 11, 14 und 16 Uhr statt. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 7 Euro, für Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren 3,50 Euro. Individuelle Gruppen zahlen an den drei Tagen lediglich 70 Euro für die Führung. Regulär beträgt der Preis für die Gruppenführung 129 Euro.


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