11.12.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Deutsche Unterwasser-Rugby-Meisterschaft

Deutsche Unterwasser-Rugby-Meisterschaft

DUC hofft auf Erfolg vor heimischen Publikum

Das Bockumer Badezentrum in Krefeld wird am kommenden Wochenende Schauplatz der 44. Deutschen Meisterschaft im Unterwasser-Rugby.

Krefeld - Aus diesem Grund bleibt der hintere Bereich des Schwimmerbeckens auch den Unterwasser-Sportlern vorbehalten. Ausrichter des ungewöhnlichen Wettkampfs ist der Deutsche Unterwasser-Club (DUC) Krefeld, der sich als Westdeutscher Meister vor heimischem Publikum immerhin Außenseiterchancen ausrechnet. ?Im vergangenen Jahr sind wir Gesamt-Dritter geworden, mal sehen, was wir diesmal erreichen?, sagt Sebastian Grothaus ? einer von 45 aktiven Unterwasser-Rugby-Spielern beim DUC. Einen Strich durch diese Rechnung könnte der Branchen-Primus aus Franken machen. Der TC Bamberg hat den Titel achtmal in Folge gewonnen und geht nun natürlich erneut als Favorit ins Rennen.

Am Samstag, 6. Juni, werden in zwei Vierer-Gruppen die Halbfinalisten ermittelt. Halbfinale, Finale und die Platzierungsspiele finden dann am Sonntag, 7. Juni, statt. Der DUC trifft am Samstag um 10.05 Uhr auf den SV Rheine, um 13.25 Uhr auf den DUC Hamburg und um 16.45 Uhr auf den TSV Malsch. In der anderen Gruppe spielen der TC Bamberg, der DUC Köln, BUR Berlin und der STC München. Damit die Zuschauer das Geschehen unter Wasser verfolgen können, sind Flachbildschirme aufgestellt, auf denen der Kampf um den mit Salzwasser gefüllten Ball gezeigt wird. Der Eintritt ist frei. Zudem gibt es einen Internetstream (uwr.vdst.de) mit Live-Berichterstattung.

Massen werden zwar nicht erwartet, ?aber wer einmal selbst Unterwasser-Rugby gespielt hat, bleibt meist dabei. Es macht einfach irre Spaß. Immerhin sind wir die einzige Sportart im dreidimensionalen Raum?, so Grothaus. Besonders aus dem Handball und Fußball kommen die Spieler, die sich für diese verletzungsarme, trotzdem aber intensive, Sportart entscheiden. Gespielt wird natürlich ohne Taucherflasche, dafür aber mit Flossen, Tauchermaske und Schnorchel. Im Wasser befinden sich von jeder Mannschaft sechs Spieler plus sechs Wechselspieler außerhalb des Beckens. Ziel ist es, den Ball in einer Spielzeit von 30 Minuten so oft wie möglich in den auf dem Beckenboden stehenden Metallkorb der gegnerischen Mannschaft zu stopfen. Wegen der hohen Intensität bleiben die Spieler selten länger als 25 Sekunden unter Wasser.


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