Deutsche Post verbucht Rekordergebnis im ersten Quartal

Logistikkonzern profitiert in Corona-Krise weiter von Paketzuwachs

Die Deutsche Post profitiert weiter vom in der Corona-Krise gestiegenen Paketaufkommen und hat zum Jahresauftakt ein Rekordergebnis verbucht.

Berlin - Der Umsatz von Januar bis Ende März stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro, wie der Logistikkonzern am Mittwoch in Bonn mitteilte. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sich auf 1,9 Milliarden Euro mehr als verdreifacht und damit "das stärkste Auftaktquartal aller Zeiten" markiert.

Unter dem Strich erwirtschaftete die Deutsche Post DHL im ersten Quartal einen Konzerngewinn von 1,2 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal waren es 301 Millionen Euro gewesen. Für das laufende Jahr hob der Konzern seine Prognose deutlich an: Für 2021 wird nun ein Ebit von mehr als 6,7 Milliarden Euro prognostiziert - bisher war ein Wert über 5,6 Milliarden Euro erwartet worden.

Konzernchef Frank Appel verwies auf die gestiegenen Investitionen des Unternehmens; im ersten Quartal gab der Konzern dafür 583 Millionen Euro aus nach 453 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Deutsche Post DHL sei durch die Investitionen in der Lage, "von der sprunghaft erhöhten Nachfrage profitieren zu können - bei gleichzeitig verbesserter Effizienz". In den kommenden Quartalen werde mit weiterem Wachstum gerechnet, auch wenn sich die Wachstumsraten über die Zeit normalisieren würden. "Deshalb verstärken wir die Investitionen in unsere Infrastruktur, um höhere Sendungsmengen weiter optimal bedienen zu können", erklärte Appel.

(xity, AFP)