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Der Metro Marathon 2014 ist gelaufen

Laufsport-Fest trotz Regenwetters

Der Düsseldorfer Metro Group Marathon trotzte bei seiner 12. Auflage dem Regen.

Düsseldorf - Etliche Zuschauer feierten eingehüllt in Regenjacken und mit Schirmen ausgestattet am Sonntag, 27. April 2014, trotz der anhaltenden Niederschläge in den Vormittagsstunden eine Party des Laufsports und trieben dabei die gestarteten Athletinnen und Athleten zu Höchstleistungen. Als Schirmherr des Marathonlaufs und der Einrad-Marathon-Meisterschaft hatte Oberbürgermeister Dirk Elbers im Vorfeld allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg gewünscht - und persönliche Erfolge gab es reichlich zu feiern, auch wenn der anvisierte Streckenrekord angesichts des nassen Kurses nicht gelaufen werden konnte. Allerdings kam Gilbert Yegon als Sieger 2014 mit der zweitschnellsten Zeit, die jemals in Düsseldorf gelaufen worden ist, ins Ziel.
Auf die Läufer wartete ein optimierter, sehr flacher und somit auch schneller 42,195 Kilometer langer Rundkurs, mit dem Gilbert Yegon am besten zu recht kommen sollte. In der Zeit 2:08,07 Stunden setzte sich der Kenianer am Ende klar gegen die beiden Platzierten Endeshaw Negesse (2:08,32) und Fikadu Girma Teferi (2:09,34) aus Äthiopien durch. Bester Deutscher wurde der für rhein-marathon düsseldorf startende Andre Pollmächer, der als bester Deutscher in 2:13,59 Stunden ins Ziel kam.
Bei den Frauen gab es eine kleine Sensation, denn die US-Amerikanerin Annie Bersagel (2:28,59 Stunden) gewann überraschend gegen die favorisierten Läuferinnen aus Afrika. Selomie Getnet (2:30,29) aus Äthiopien und Emily Ngetich (2:30,50) aus Kenia belegten die Plätze zwei und drei. Die drei Erstplatzierten erhielten neben Pokalen und Medaillen erstmals auch als ganz besondere Auszeichnung einen Olivenkranz. Die Olivenkränze stammen aus der Marathon-Grabstätte in Griechenland. Spyros Zagaris, Ehrenpräsident der Weltorganisation der Bürgermeister für den Frieden und Mitglied des Organisatorischen Ausschusses des authentischen Athener Marathons, hatte die Kränze nach Düsseldorf mitgebracht.
Nachdem für den Metro Group Marathon in den letzten Jahren weltweit geworben worden ist, macht sich die Internationalität der Teilnehmer immer stärker bemerkbar. Hobbyläufer aus aller Herren Länder, aber auch die Elite-Läufer schätzen den Düsseldorfer Parcours. Eine große Motivation für jede Läuferin oder Läufer boten ohne Frage erneut die begeisterten Zuschauer. Trotz des regnerischen Wetters sorgten wieder zahlreiche Party- und Musikgruppen an der Strecke für Stimmung.

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