18.02.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Der März am Schauspielhaus Düsseldorf

Der März am Schauspielhaus Düsseldorf

Premiere von "Kuss" und "Nachtgeknister"

Mit den beiden Stücken "Kuss" und "Nachtgeknister" kommen im März gleich zwei Premieren auf die Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses und des Jungen Schauspielhaus.

Düsseldorf - Die Premieren im Überblick:
"Kuss"
Freitag, 14. März 2014, 19.30 Uhr, Kleines Haus
Der Autor und Regisseur Guillermo Calderón, der sich explizit als ein politischer Künstler versteht, gilt in Chile als einer der wichtigsten Theatermacher seiner Generation. Bislang hat er immer über das geschrieben, was er selbst erlebt hat – über die Schmerzpunkte der chilenischen Geschichte und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart. Sein neues Stück, das als Auftragsarbeit für das Düsseldorfer Schauspielhaus entstanden ist, spielt in Syrien und erzählt von der syrischen Leidenschaft für Soap-Operas genauso wie von den Folgen des Krieges, den physischen und psychischen Zerstörungen der Menschen und den Missverständnissen, die entstehen, wenn man von außen versucht, in ein Land hineinzublicken.
Damaskus 2014, Ramadan: Zwei junge Frauen und zwei junge Männer, engste Freunde, haben sich verabredet, um gemeinsam ihre Lieblingssoap zu sehen. Nach und nach treffen sie in der Wohnung der Gastgeberin Hadeel ein. Diese wundert sich, dass Youssif, der Freund ihrer Freundin Bana, viel früher als die anderen kommt. Was er ihr zu sagen hat, hebt nicht nur Hadeels Welt komplett aus den Angeln. Anstatt sich der pathetischen Geschichte ihrer Soap-Stars hinzugeben, verwickeln sich alle vier in ein hochemotionales Spiel um große Gefühle, Lüge und Verrat, in dem es am Ende sogar einen Todesfall gibt. Aber ist damit wirklich alles vorbei?
"Nachtgeknister"
Samstag, 29. März 2014, 16 Uhr, Studio Junges Schauspielhaus
Diplom-Inszenierung an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» Berlin
"Erzähl mir eine Geschichte“, sagt der kleine François zu seiner Schwester Marie vor dem Einschlafen. Aus Bettdecken und Kopfkissen entstehen Welten, gesponnen aus Fantasie und den Erlebnissen des Tages. Hin und wieder wird da aus einer guten Nachtgeschichte schon mal eine böse Nachtgeschichte. Clowns werden zu Monstern, die Kirmes zum Gruselkabinett und die geschaffte Mama zur Menschenfresserin. Aber das sind ja alles nur Hirngespinste. Oder? Der erfolgreiche britische Autor Mike Kenny hat mit Nachtgeknister ein unterhaltsames, modernes Märchen über die Kraft der Fantasie, die Lust am Gruseln und die Verantwortung des Erzählens geschrieben. 2012 wurde es mit dem Deutschen Kindertheaterpreis prämiert. Juliane Kann, die dem Düsseldorfer Publikum bisher vor allem als Autorin (Siebzehn und Piaf. Keine Tränen) bekannt ist, inszeniert mit Lust am Fantasieren die Geschichte der Geschwister Marie und François, in der es um kindliche Konkurrenz, um Ängste, um Vertrauen und um Verantwortung geht.

Copyright 2016 © Xity Online GmbH