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Der April 2014 im KRESCHtheater

Der Monatsspielplan in der Übersicht

Auch im April 2014 bietet das Kresch Theater in Krefeld wieder ein reichhaltiges Programm für Interessierte.

Düsseldorf - Das Programm im Überblick:
Der Prozess
von Franz Kafka in einer Dramatisierung von Franz Mestre
"Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So prägnant beginnt Franz Kafkas vermutlich bekanntester Roman. Doch trotz der Verhaftung an seinem 30. Geburtstag, darf sich der Bankprokurist Josef K. frei bewegen. Vergeblich versucht er herauszufinden, welcher Straftat er sich schuldig gemacht hat und wie er sich rechtfertigen könne. Dabei gerät er immer weiter in ein albtraumhaftes Labyrinth einer ungreifbaren Bürokratie.
Meine Mama ist ein Stachelschwein
nach dem Bilderbuch "Wie siehst du denn aus?“ von Isol
Die wilden Fantasien der Kindheit
Lorinda hat als kleines Mädchen geglaubt, ihre Mutter wäre ein Stachelschwein. Zum Glück hatte sie in dieser Zeit eine gute Freundin, bei der sie ihrer Stachelschweinfamilie entfliehen konnte – um allerdings mit Schrecken festzustellen, dass auch die Familie ihrer Freundin zu bestimmten Zeiten des Tages wilden Tieren ähnlicher sieht als ansehnlichen Eltern. Leider hat sie die Freundin aus den Augen verloren. Heute hat Lorinda einen Friseursalon und eines Tages kommt eine Kundin, die sich Veränderung wünscht.
"Morgens früh um sieben sehn wir aus wie Kraut und Rüben“. So steht es hinten auf dem Buchdeckel des Bilderbuchs "Wie siehst du denn aus?“ der argentinischen Schriftstellerin Isol, das die Grundlage für das neue KRESCHtheaterstück für Kinder ab 5 Jahren ist. Isol wurde 2012 mit dem renommiertesten Kinderliteraturpreis der Welt – dem Astrid-Lindgren-Preis – ausgezeichnet.
Die Reise einer Wolke oder Wolken
Theater für die Allerkleinsten ab 2 Jahren
Wo Warst du Wolke...
...fragt sich das neugierige Kind. Und schon erzählt das feuchte und weit gereiste Geschöpf von heißen Wüsten, wilden Meeren und dem eiskalten Nordpol. Verzaubert erfahren wir eine Menge über unsere Welt – bis der Mond am weiten Himmel steht. Eine poetische Phantasiereise, speziell für Kinder ab zwei Jahren entwickelt.
KOPF HOCH
von René Linke
Wir brechen alle Regeln und Knochen.
Tom ist tödlich mit dem Fahrrad verunglückt. Robin und Steph waren seine engsten Freunde. Steph glaubt sich mitschuldig an dem Unfall, weil er sich in Robin verliebt hat. Steph hat beschlossen, nie mehr Mountainbike zu fahren. Steph hat beschlossen, nie wieder mit Robin zu reden. Doch Robin gibt Steph nicht auf und bringt seine Welt gehörig durcheinander. Robin liebt Steph immer noch. Soweit in knappen Sätzen die Geschichte von KOPF HOCH. Da wir diese Inszenierung aber in Kooperation mit der Initiative Krefelder Fairkehr erarbeitet haben, gibt es auch eine klare Botschaft: "Vorsicht im Straßenverkehr und niemals ohne Helm“. In der Nacht, in der Tom tödlich verunglückte, hat er sich einmal nicht an seine ehernen Sicherheitsregeln gehalten.
Fast Faust
von Albert Frank nach J.W. von Goethe "Faust“ ist von Goethe, das weiß jeder, ein Stück mit großer Besetzung – unrealistisch für ein kleines Theater. Also bringen André und Heiner das große Stück mit kleinem Bühnenbild, minimaler Technik und Riesenleidenschaft zu zweit auf die Bühne. Doch der Teufel steckt nicht nur im Pudel, sondern auch im Detail, und manche Hürde muss live mit Phantasie und Tempo gemeistert werden. Die beiden Schauspieler schlittern dabei von einem Höhepunkt zum Nächsten, bringen jedoch in 80 Minuten das Dreistundenwerk zur Aufführung.
Hotel Südwall
improvisierte Fortsetzungsgeschichte mit Überraschungsgästen präsentiert vom FREISPIELensemble
FREISPIEL ist gegangen – HOTEL SÜDWALL ist da: das HOTEL SÜDWALL hat seine Pforten geöffnet. Nach der erfolgreichen Premiere wird in jedem Monat die Geschichte dieses kleinen, aber skurrilen Hotels am Krefelder Südwall improvisierend weiter erzählt.
In dem einmaligen Hotel am Südwall trifft sich die kleine und große Welt: Krefelder Gauner, überdrehte Gäste von nah und fern, der verliebte Pianist und die verlebte Empfangsdame, laute Rockstars und liebliche Leisetreter – und wer weiß: Vielleicht stehen sie ja eines Tages selbst als Überraschungsgast an der Rezeption oder vor dem Lift.

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