Den Schulalltag bunter gestalten

Das "Grüne Klassenzimmer" auf Schloss Dyck

Ein Thema begreifen - ganzheitlich und fächerübergreifend. Das können Schüler aller Schulformen und Altersstufen an einem außerschulischen Lernort wie Schloss Dyck.

Jüchen - Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Idee des Grünen Klassenzimmers als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" anerkannt. Auch das NRW-Schulgesetz sieht Kooperationen mit außerschulischen Partnern ausdrücklich vor. Noch bis zum 27. März gibt es bei Schloss Dyck für die Schulen einen Frühbucher-Rabatt von 1 Euro pro Schüler. Der jeweilige Kurspreis reduziert sich nochmals um 2 Euro, wenn gleichzeitig ein zweiter Kursus gebucht wird.

Insgesamt 14 unterschiedliche Kurse stehen - zum Teil ganzjährig, zum Teil nur während eines bestimmten Zeitraums - zur Auswahl für die Klassenstufen eins bis zehn aller Schularten sowie die gymnasiale Oberstufe. "Auf Wunsch können wir unsere Themen auch speziell an die Lehrpläne anpassen", so Sozial- und Kulturpädagogin Eva Bongartz, die die Kurse speziell für Schloss Dyck konzeptioniert hat. Mal geht um das praktische Ergründen des Lebensraums Wasser, mal um den Zier- und Nutzaspekt von Gartenpflanzen wie dem Bambus. Am Beispiel des Obstbaus erfahren die Schüler den Garten als Ertrags- und Nahrungsquelle, beim Streifen durch den verbotenen Wald als Erholungs- und Schutzraum.

Der Bau eines Insektenhotels wiederum hilft ihnen, ein entspannteres Verhältnis zu nützlichen Insekten zu entwickeln, und auf der Pflanzensafari lernen sie beim Pflanzenbestimmen die Grundzüge der Botanik kennen. Das Hüttenbauen im Miscanthusdorf gewährt ihnen Einblick in traditionelle Bauweisen, die sich auf natürlich vorkommende Rohstoffe stützen. Bei der Schlossrallye erleben sie die üppige Welt des Barock und Kunsthistorie in der Praxis, während beim Erlebnis Hochseilgarten und den kooperativen Abenteuerspielen Teamgeist und Persönlichkeitsentwicklung im Fokus stehen. Auch das Entdecken und Suchen sowie die Auseinandersetzung mit Kunst und Natur werden in Kursen adressiert. Als Fachreferenten begleiten zwei Biologen, der Kunsterzieher Norbert Hompesch und die Förster des Rhein-Kreises Neuss den Unterricht. Im Hoch- und Niedrigseilgarten gibt es Anleitung von der Kreissportjugend Neuss.


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