Demonstranten werfen Scheiben von Moschee in Leipzig ein

Randale bei Aufzug am Montagabend - Mülltonnen angezündet und Autos beschädigt

Bei einer Demonstration in Leipzig hat es Ausschreitungen gegeben.

Leipzig - Nach Angaben einer Polizeisprecherin vom Dienstag zündeten Teilnehmer Mülltonnen an, beschädigten Autos und warfen auch Fensterscheiben an einer Moschee ein. Darüber hinaus wurde ein Polizeiauto mit Steinen und Farbbeuteln beworfen sowie Pyrotechnik gezündet.

Die Einsatzkräfte ermittelten den Angaben zufolge mehrere mögliche Verdächtige, zu weiteren Einzelheiten äußerten sich die Beamten zunächst aber nicht. Dies galt auch für eine Einschätzung eines möglichen politischen Hintergrunds der Demonstration, die sich im Osten des Stadtgebiets ereignete. Medienberichten zufolge soll es sich bei der Demonstration um eine Versammlung mutmaßlicher Linksextremisten gehandelt haben, an der sich schätzungsweise etwa hundert Menschen beteiligten.

In Leipzig und Umgebung gab es laut Polizei am Montag auch wieder Protestaktionen von Gegnern der Kampagnen zur Eindämmung der Coronapandemie, die abends in kleineren Gruppen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet unterwegs waren. Kundgebungen gab es aber nicht, Zwischenfälle blieben aus.

(xity, AFP)